Auseinandersetzung mit Schusswaffe und Messer

Nach Streit in Hagen: Haftbefehl gegen 33-Jährigen beantragt

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[Update 13.56 Uhr] Hagen - Die Staatsanwaltschaft Hagen und die Ermittler der Mordkommission gehen davon aus, dass der Auseinandersetzung von Donnerstag zwischen einem 33-jährigen Autofahrer und einem 37-jährigen Mann ein Beziehungsstreit zugrunde liegt. "Die beiden Männer kannten sich", heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Den Ermittlungen zufolge sei der Autofahrer mit einer scharfen Schusswaffe auf den 37-Jährigen los gegangen. 

"Er versuchte mehrfach zu schießen. Aus bislang unbekannten Gründen löste sich jedoch kein Schuss. Dann schlug der 33-Jährige mit der Waffe auf den 37-jährigen Mann ein. Dieser stach dem Autofahrer ein Messer in den Bauch. Der 33-Jährige erlitt hierdurch eine lebensgefährliche Verletzung. Er musste notoperiert werden. Mittlerweile ist sein Zustand als stabil zu bezeichnen", heißt es weiter. 

Ein 47-jähriger Mann, der zwischenzeitlich ebenfalls festgenommen worden sei, sei wieder auf freiem Fuß. "Er hatte nach übereinstimmenden Zeugenangaben lediglich versucht, die beiden Kontrahenten zu trennen und sich hierbei eine Schnittverletzung am Oberarm zugezogen", so Staatsanwaltschaft und Polizei.

"Aufgrund der bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Mordkommission soll gegen den 33-jährigen Autofahrer heute ein Haftbefehl beantragt werden. Er steht im dringenden Verdacht, ein versuchtes Tötungsdelikt begangen zu haben. Der 37-Jährige wurde aus dem Polizeigewahrsam entlassen, da eine Notwehrsituation möglich erscheint. Die Ermittlungen dauern an", heißt es abschließend. - eB

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