Nach Gerichtsbeschluss: Bissiger Rottweiler eingeschläfert

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Symbolbild

Duisburg/Münster - Der bissige Rottweiler, der in Duisburg ein zweijähriges Mädchen lebensgefährlich verletzt hatte, ist am Mittwoch eingeschläfert worden.

Ein Tierarzt betäubte den Hund zuerst und setzte dann die tödliche Spritze, wie die Stadt Duisburg mitteilte. Der Rottweiler mit dem Namen "Pascha" hatte im Sommer am Rheindeich eine Familie angegriffen und dem Kind große Teile der Kopfhaut abgerissen. Daneben erlitt es Bisswunden im Gesicht, am Bauch und an den Beinen.

Gegen eine Anordnung der Stadt, das gefährliche Tier töten zu lassen, war die Halterin vor Gericht gezogen. Doch sie scheiterte auch in zweiter und letzter Instanz: Am Dienstag gab das Oberverwaltungsgericht in Münster der Stadt Recht. Der Hund, dem ein Gutachten eine fehlende Beißhemmung bescheinigt hatte, sei zu gefährlich, um weiterzuleben, eine Therapie nicht erfolgversprechend. - dpa

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