Rund um den Dom

Suche nach Blindgängern: Innenstadt von Münster könnte für Entschärfung evakuiert werden

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Der Bereich rund um den Dom in Münster könnte am Freitag wegen einer möglichen Bomenentschärfung geräumt werden.

Die Innenstadt von Münster könnte am Freitag (28. Februar) teilweise lahmgelegt werden: Rund um den Dom wird nach Weltkriegs-Bomben gesucht. Finden die Experten welche, müsste der Bereich großräumig evakuiert werden.

  • In Münster könnte es am Freitag (28. Februar) eine Bombenentschärfung geben.
  • Experten suchen rund um den Dom nach Blindgängern.
  • Bei einem Fund, müssten Teile der Innenstadt evakuiert werden.

Münster - Wegen möglicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg bereitet die Stadt Münster für Freitag (28. Februar) die Evakuierung der Innenstadt rund um den Domplatz vor. Laut Mitteilung von Mittwoch sollen die Experten des Kampfmittelräumdienstes an dem Tag bis zum frühen Morgen klären, ob an den Verdachtspunkten Bomben liegen. 

Müsste entschärft werden, soll ein Radius von 250 Metern um den Domplatz evakuiert werden. Betroffen sind neben dem Bischofssitz auch das Rathaus, die Bezirksregierung, das LWL-Museum für Kunst und Kultur, mehrere Uni-Gebäude und zahlreiche Kaufleute. Auch Buslinien müssten umgeleitet werden. 

Münster/Bombe: Maßnahmen sollen bis Freitagmittag abgeschlossen sein

"Ab Freitagmorgen wird nicht mehr viel gehen rund um Dom, Rathaus und Fürstenberghaus. Wenn alles wie geplant abläuft, herrscht ab Mittag wieder Alltag", erklärt der zuständige Stadtrat Wolfgang Heuer laut Mitteilung. - dpa

Zuletzt hatte im Januar eine Bombenentschärfung in der Innenstadt von Dortmund für Aufsehen gesorgt: 13.000 Anwohner mussten für die Maßnahme ihre Häuser und Wohnungen verlassen, auch Kliniken und der Bahnverkehr rund um den Hauptbahnhof waren betroffen.

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