Frühling in NRW

Mehr als 20 Grad, Zehntausende in den Zoos

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Lisa und Julia essen Eis vor Schloss Benrath in Düsseldorf.

DÜSSELDORF - Sicher war es nicht - aber dann hat es geklappt: Auf mehr als 20 Grad stieg das Thermometer an einigen Orten in NRW. Nicht nur die Menschen freute das.

Perfektes Frühlingswetter hat am Wochenende die Menschen überall in Nordrhein-Westfalen ins Freie gelockt. Vor den Eisdielen schleckten sie die kühle Creme im warmen Sonnenschein.

Viele Wirte hatten noch schnell ihre "Außengastronomie" aus dem Winterlager geholt und ließen die Gläser in den Sonnenstrahlen blitzen.

Und nach geduldigem Warten konnten die Meteorologen am Sonntagnachmittag auch melden, dass die 20-Grad-Marke gerissen wurde: In Heimbach in der Eifel wurden 20,8 Grad abgelesen, auch in Dortmund, Marl und Soest wurde die Grenze überschritten.

Fast schon sommerlich ging es auch in den Zoologischen Gärten zu, die sich durchweg über einen riesigen Andrang freuten. In Köln, der größten Stadt des Landes, hatten schon am Sonntagnachmittag 10 000 Menschen die Kassenhäuschen passiert, am Samstag waren es 5300, wie eine Sprecherin berichtete.

Im Duisburger Zoo wurden am Samstag 3000 Besucher gezählt, für das ganze Wochenende rund 12 000 erwartet. Auch in Wuppertal, wo am Samstag 4000 Tierfreunde in den Zoo kamen, rechnete man mit insgesamt deutlich über 10 000 Besuchern an beiden Tagen. Viel mehr sind es an "guten" Sommerwochenenden auch nicht. Und auch die Tiere hatten ihren Spaß: Die Vögel spreizten ihr Gefieder im warmen Licht - "Sonnenstrahlen tun nicht nur uns gut", sage ein Sprecher des Duisburger Zoos.

Die Meerestiere pflügten dynamischer durchs Wasser als sonst. Mit manchen Tierarten müsse man aber noch etwas vorsichtig sein, ergänzte ein Sprecher des Zoos in Wuppertal: "Sonst holen sie sich doch eine Erkältung."

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