Im Park und am Bahnhof

Wilde Massenschlägerei mit Schüssen, Reizgas und Fäusten - Polizei gelingt Festnahme

Ein großer Konflikt artete zu einer Massenschlägerei aus, bei der rund 30 Personen beteiligt waren. Die Polizei musste zu einem Großeinsatz ausrücken - und brachte zunächst zwei Personen in Ingewahrsamnahme.

Bad Oeynhausen - Polizisten rückten am Mittwochabend zu einem Großeinsatz aus. Zuvor war es in Bad Oeynhausen zu einer Massenschlägerei gekommen, bei der rund 30 Personen beteiligt waren. (Alle News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtBad Oeynhausen
verwaltungsbezirkDetmold
Fläche64,8 km²
Einwohner48.604 (Dezember 2019)

Massenschlägerei in Bad Oeynhausen: Konflikt verlagert sich vom Park zum Busbahnhof

Laut Angaben der Polizei sei es zu der Massenschlägerei gekommen, nachdem eine zehnköpfige libanesische Gruppe mit Fäusten und Reizgas auf zwei Personen in einem Park losging. Einer der zehn Angreifer soll bei der Attacke auch Schüsse abgegeben haben, berichtete die Polizei nach dem Vorfall.

Der Angriff auf die beiden Männer syrischer Herkunft (17 und 27) sei allerdings nur der Startpunkt gewesen, da beide Seiten Verstärkung riefen und schließlich am Busbahnhof aufeinandertrafen.

Massenschlägerei in Bad Oeynhausen: Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Bei der Massenschlägerei prügelten die Lager aufeinander ein, ehe die Polizei anrückte, um zu intervenieren. Als die Beamten eintrafen, hatten die Beteiligten bereits die Flucht ergriffen. Allerdings habe die Polizei vermeintliche Beteiligte noch vorfinden konnen.

Zwei Personen wurden nach der Massenschlägerei in Bad Oeynhausen festgenommen.

Zwei Personen (17 und 18) wurden in der Folge vorübergehend in Gewahrsam genommen. Im Auto der Tatverdächtigen fanden die Beamten zudem eine Schreckschusswaffe.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung blieben zunächst ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Erst vor Kurzem war es im Sauerland zu einer Massenschlägerei gekommen*. Die Beteiligten, teilweise mit Latten und Messern bewaffnet, flüchteten vor der Polizei. - *sauerlandkurier.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Johannes Neudecker / dpa

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