Viele Verletzte auf der A3, der A33, der A43 und der A2

Nebel-Unfälle auf Autobahnen in NRW: Polizei quält sich mit 20 km/h zum Einsatzort

Unfallfahrzeuge stehen auf der Fahrbahn nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn A3 bei dichtem Nebel.
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Unfallfahrzeuge stehen auf der Fahrbahn nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn A3 bei dichtem Nebel.

[Update 18.31 Uhr] In dichtem Nebel sind in der Neujahrsnacht auf Autobahnen in NRW massenhaft Autos ineinander gefahren. Karambolagen ereigneten sich auf der A3, der A33, der A43 und der A2 - wir fassen die Ereignisse hier zusammen.

Dortmund/Bielefeld/Duisburg - In dichtem Nebel hat es am frühen Neujahrsmorgen auf der A3 bei Duisburg eine Karambolage mit bis zu 18 Autos gegeben. Vier Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer, wie die Polizei am Morgen mitteilte. 

Die Autobahn war im Kreuz Kaiserberg zunächst in beiden Richtungen voll gesperrt. Am Morgen wurde die Fahrbahn Richtung Oberhausen wieder freigegeben. In Fahrtrichtung Köln sollte die Sperrung noch bis in den Vormittag andauern, hieß es. 

Fast zeitgleich krachte es in der Nacht auch auf der A42 zwischen Bottrop und Oberhausen. Dort fuhren zwei Autos im Nebel aufeinander auf. Neun Menschen erlitten Verletzungen, einer von ihnen wurde laut Feuerwehr schwer verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Zur Unfallzeit soll die Sichtweite nur etwa fünf Meter betragen haben. Die A42 war zeitweise voll gesperrt, wurde später aber wieder frei gegeben.

Am Neujahrsmorgen gegen 0.30 Uhr erhielten Polizei und Rettungsdienste Kenntnis von einem Unfall mit vier Verletzten auf der A30 in Fahrtrichtung Osnabrück. Bei dichtem Nebel mit Sichtweiten deutlich unter 50 Meter hatte sich nach Angaben der Polizei Bielefeld zwischen den Anschlussstellen Hiddenhausen und Bünde ein Auffahrunfall ereignet. 

Vier Personen wurden verletzt, die beiden Fahrzeugführer so schwer, dass sie nach Erstversorgung in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert wurden, Lebensgefahr besteht nicht. 

Krass: "Der Nebel war so dicht, dass die zur Unfallstelle entsandten Kräfte der Polizei und der Rettungsdienste streckenweise nur mit 20 bis 30 km/h fahren konnten. Folgeunfälle aufgrund der Unfallstelle waren glücklicherweise nicht zu verzeichnen" so die Polizei Bielefeld

Insgesamt 17 Autos kollidierten bei Sichtweiten von teilweise unter zwei Metern auf der A2 zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund Nord-Ost und der Anschlussstelle Lanstrop.

In Dortmund erkannte ein Taxifahrer nicht, dass vor ihm ein Auto wegen des dichten Nebels angehalten hatte. Bei dem Zusammenprall wurde der Beifahrer des vorderen Fahrzeugs lebensgefährlich verletzt. - eB 

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