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Maskenpflicht an Schulen in NRW: Wüst erklärt, wie es weitergeht

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Von: Marcel Guboff

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Wie geht es weiter mit der Maskenpflicht an NRW-Schulen? Ministerpräsident Hendrik Wüst will die Corona-Regel zwar vorerst beibehalten, nennt aber einen Termin.

Hamm - Wie geht es weiter mit der Maskenpflicht an den Schulen in Nordrhein-Westfalen? Zuletzt hatte es geheißen, dass diese Corona-Regeln - wie viele andere in anderen Lebensbereichen auch - nach dem 20. März kippen könnten. Doch geht es nach Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), kommt dieser Schritt noch zu früh.

Deutsches LandNordrhein-Westfalen
Fläche34.098 km²
HauptstadtDüsseldorf

Maskenpflicht an Schulen in NRW lockern? Wüst erklärt Zeitplan

 „Ich wäre sehr dafür, das noch zu tun bis zu den Osterferien“, sagte der NRW-Landeschef am Donnerstag (17. März) im Interview mit WDR2. Diese Maßnahme gebe seiner Ansicht nach „ein Stück mehr Sicherheit“ angesichts der derzeit hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Erst am Donnerstag gab es bundesweit sowohl bei Inzidenz wie auch bei der Zahl der Neuinfektionen neue Rekordwerte. Die Kultusministerkonferenz hatte sich derweil jüngst über das baldige Aus der Test- und Maskenpflicht an Schulen verständigt.

Welche Corona-Regeln an den Schulen, aber auch generell im Land nach dem 20. März gelten werden, will die Landesregierung wohl erst am Freitag - also am Tag nach der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) - final entscheiden. Im Gespräch mit dem Radiosender hielt sich Hendrik Wüst bedeckt, welche Maßnahmen bestehen bleiben und welche tiefergehenden Corona-Einschränkungen aufgehoben werden sollen.

Die Argumentation des Ministerpräsidenten und aktuellen MPK-Vorsitzenden: NRW müsse erst wissen, welche Handlungsspielräume es nach der Änderung des Infektionsschutzgesetzes noch gebe, über das Bundestag und Bundesrat am Freitag (17. März) abstimmen. „Wir können uns nur im Rahmen dessen bewegen, was der Bund uns noch zur Verfügung stellt“, sagte der nordrhein-westfälische Regierungschef.

Maskenpflicht an Schulen: Karl Lauterbach regt Länder zum Nutzen der Übergangsfrist an

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte die Länder bereits ermuntert, die Übergangsfrist bis zum 2. April zu nutzen. Viele Länder wollen diese Übergangsfrist nach ihren bisherigen jeweiligen Ankündigungen und Beschlüssen auch weitgehend nutzen.

Die NRW-Landesregierung hat für die Änderung der Corona-Schutzverordnung derweil nicht mehr viel Zeit. Die aktuell geltende Landesverordnung tritt mit Ablauf des Samstags (19. März) außer Kraft.

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