Sprung zur Seite rettete Mann das Leben

Mann an Bahngleis fast von Metallteil getroffen - Ermittler wissen jetzt, wo das Teil herkam

Das Metallteil stammt von einer Lokomotive
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Von diesem Metallteil wurde ein Mann aus Wuppertal beinahe getroffen. Er rettete sich mit einem Sprung zur Seite.

Dank schneller Reaktionen muss ein Mann nicht um sein Leben fürchten. Beinahe hätte ihn ein Metallteil eines fahrenden Zuges mit voller Geschwindigkeit getroffen.

Update vom 9. November, 14.36 Uhr: Ein Mann wäre vor knapp einer Woche beinahe von einem fliegenden Metallteil getroffen worden. Inzwischen haben die Ermittler herausgefunden, welche Lok das Metallteil verloren hatte. Es handelt sich um ein Fahrzeug eines Privatunternehmens aus Bochum.

Das verlorene Metallteil, welches den 36-Jährigen Mann aus Wuppertal beinahe mit voller Geschwindigkeit traf und wenig später in einem Wetterunterstand einschlug, handelt es sich um eine Abdeckung eines Batteriekastens, der sich im unteren Teil des betroffenen Fahrzeugs befindet. Jetzt ermittelt die Bundespolizei, ob die Abdeckung durch äußere Umstände abriss. Sei dies durch Materialermüdung der Fall gewesen, erfährt die Schuldfrage neuen Wind.

36-jähriger Mann aus Wuppertal rettet sich mit Sprung vor fliegendem Metallteil

Gladbeck, Ursprungsmeldung (4. November) - Weil er gute Reaktionen hatte, konnte sich ein 36-Jähriger Mann aus Wuppertal womöglich das Leben retten. Der Mann hielt sich nach eigenen Angaben am Dienstagnachmittag auf einem Bahnsteig im Bahnhof Gladbeck West auf und wartete in einem Wetterunterstand auf seinen Zug.

Dann soll alles ganz schnell gegangen sein - wie in einem schlechten Film. Nach Angaben des 36-Jährigen soll eine Lokomotive ohne Waggons den Bahnhof passiert haben.

Mann rettet sich mit Sprung vor fliegendem Metallteil, aber verletzt sich trotzdem leicht

An der Lok bemerkte der Wuppertaler ein großes Metallteil, das untypisch seitlich an der Lok hervorragte und sich schließlich in voller Fahrt komplett gelöst haben soll.

Dann sei das Metallteil in die Richtung des 36-Jährigen geflogen, wobei sich der Reisende mit sich einem geistesgegenwärtigen Sprung zur Seite retten konnte.

Der Mann verletzte sich bei seinem Sprung lediglich leicht an der Hand. Dank seiner schnellen Reaktion entging der Mann mutmaßlich schwersten Verletzungen, die sogar lebensbedrohlich hätten werden können. Denn das Metallteil flog weiter und soll zwei Scheiben des Wetterunterstandes durchschlagen haben.

Mann rettet sich mit Sprung vor fliegendem Metallteil: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung

Umgehend meldete der Mann den Vorfall der Bundespolizei, welche die zuständige Polizeibehörde in Dortmund informierte. Einsatzkräfte fuhren zum Bahnhof Gladbeck West und sicherten dort Spuren. Das Metallteil wurde sichergestellt. Zudem dokumentierten die Beamten die Beschädigung am Wetterunterstand. Die Höhe des Sachschadens ist zunächst noch unklar.

Weitere Ermittlungen sollen auch ergeben, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Bahnverkehrs ein. Die Ermittlungen dauern noch an.

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