Vorerkrankung war der JVA nicht bekannt

Nach plötzlichem Tod in der JVA Werl: Gefangener war herzkrank

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Der Eingang der Justizvollzugsanstalt in Werl.

Werl - Der am Samstag in der Justizvollzugsanstalt Werl gestorbene 59-Jährige litt unter einer Herzerkrankung. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Arnsberg am Montag auf Anfrage mit. Die JVA habe von dieser Vorerkrankung keine Kenntnis gehabt, teilte die Anstalt mit.

Als er am Freitag ins Gefängnis gebracht wurde, habe der Mann sich nicht untersuchen lassen, sagte Anstaltsleiterin Maria Look. Der 59-Jährige sollte dort eine insgesamt 100-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen, weil er eine Geldstrafe nicht bezahlt hatte. 

Der Mann hatte am Samstag in seiner Zelle einen Justizbeamten angegriffen. Durch weitere hinzugerufene Gefängnisbeamte wurde er überwältigt, gefesselt und in einen besonders gesicherten Haftraum gebracht. Dort verlor er wenig später das Bewusstsein und starb. 

Eine Obduktion ergab einen plötzlichen Herztod als Todesursache. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht. "Äußere Einwirkungen konnten vom Gerichtsmediziner als Todesursache ausgeschlossen werden", hatte die Polizei Dortmund am Wochenende mitgeteilt. In einem Todesermittlungsverfahren sollen nun die genauen Umstände geklärt werden.

59-Jähriger stirbt in seiner Zelle - was bislang bekannt ist

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