Tat in Bielefeld

Mann greift Ex-Freundin mit Hammer an und versucht sie anzuzünden

Ein Blaulicht der Polizei.
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Die Polizei nahm einen Mann in Bielefeld fest. Ihm wird ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen.

Ein 60-Jähriger soll laut Polizei und Staatsanwaltschaft seine ehemalige Lebensgefährtin lebensgefährlich verletzt haben. Er soll die Frau mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen haben.

Bielefeld -Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Bielefeld haben mitgeteilt, dass einem Mann aus Gütersloh ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen wird. Er soll seine Ex-Freundin schwer verletzt haben. Ihre Verletzungen wurden zunächst durch die Einsatzkräfte als lebensbedrohlich bewertet.

StadtBielefeld
RegierungsbezirkDetmold
Einwohner334.195 (31. Dez. 2019)
Fläche258,82 Quadratkilometer

Ex-Freundin mit Hammer angegriffen: Versuchtes Tötungsdelikt in Bielefeld

Der Mann soll laut Polizei-Angaben seine ehemalige Partnerin auf einem Firmengelände an der Fuggerstraße mit einem Hammer angegriffen haben. Er habe sie dabei schwer am Kopf verletzt. Dann habe er die 46-Jährige aus Bielefeld und sich selbst mit einer Flüssigkeit übergossen und versucht diese anzuzünden. Nur ein Zeuge konnte verhindern, dass der Mann sich und seine Ex-Freundin verbrannte. Der Zeuge habe ihn abgehalten, so Polizei und Staatsanwaltschaft.

Der 60-Jährige aus Gütersloh flüchtete zu Fuß vom Tatort. Die Polizei konnte ihn jedoch fassen. Der Mann ist unverletzt.

Die Ermittlungen der Mordkommission zu dem Tatablauf und einem möglichen Motiv dauern an. Am Mittwochmittag soll ein Richter des Amtsgerichts Bielefeld über die mögliche Untersuchungshaft des 60-Jährigen entscheiden.

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