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Eurobahn kollidiert mit Einkaufswagen und Kanthölzern - Polizei ermittelt

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Von: Kristina Köller

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Armdicke Kanthölzer lagen auf den Bahngleisen zwischen Lünen-Preußen und Dortmund-Derne. Ein Zug der RB50 kollidierte damit.
Armdicke Kanthölzer lagen auf den Bahngleisen zwischen Lünen-Preußen und Dortmund-Derne. Ein Zug der RB50 kollidierte damit. © Bundespolizei

Eine Eurobahn (RB50) ist zwischen Lünen und Dortmund mit einem Einkaufswagen und Kanthölzern zusammengestoßen. Noch weitere Gegenstände lagen auf der Strecke. Die Bundespolizei ermittelt.

Dortmund/Lünen - Unbekannte haben mehrere Gegenstände auf die Bahngleise der Strecke zwischen Lünen-Preußen und Dortmund-Derne gelegt. Die RB50 (Eurobahn, „Der Lüner“) kollidierte unter anderem mit einem Einkaufswagen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Am frühen Sonntagmorgen, 8. August, gegen 1 Uhr, alarmierte der Triebfahrzeugführer der RB50 von Münster-Hauptbahnhof nach Dortmund die Bundespolizei. Er musste aufgrund mehrerer Gegenstände im Gleisbereich nahe dem Nierstefeldweg in Dortmund-Derne eine Schnellbremsung einleiten. Kurz zuvor war der Zug mit einem auf der Strecke abgelegten Einkaufswagen und mehreren armdicken Kanthölzern kollidiert.

Unbekannte Täter haben mehrere Gegenstände - darunter einen Einkaufswagen - auf die Gleise gelegt. Die RB50 kollidierte damit. Die Bundespolizei ermittelt.
Unbekannte Täter haben mehrere Gegenstände - darunter einen Einkaufswagen - auf die Gleise gelegt. Die RB50 kollidierte damit. Die Bundespolizei ermittelt. © Bundespolizei

Einsatzkräfte konnten noch weitere Kanthölzer und sogar Kinderspielzeug im Streckenbereich finden, heißt es im Bericht der Bundespolizei weiter. Durch den Vorfall kam es zu Verspätungen für vier nachfolgende Züge.

Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Sie bittet Zeugen um Hinweise. Wer kann Angaben zu Tatverdächtigen geben? Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800/6888000 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

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