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Lüften wegen Corona: Schule in Bochum erhält Titel für kälteste Klasse in NRW

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Eine Schülerin einer 13. Klasse der Oberstufe der Stadtteilschule Niendorf öffnet mit einer Mund-Nasen-Bedeckung im Deutsch-Unterricht das Fenster.
Während der Corona-Pandemie waren Schulen angehalten, regelmäßig die Räume zu lüften. Im Winter sorgte das für kalte Klassenzimmer. (Symbolbild) © Daniel Bockwoldt/dpa

Bei einer Protestaktion gegen die Corona-Politik hat eine Schule in Bochum von Elternverbänden den Titel für die kälteste Klasse in Nordrhein-Westfalen erhalten.

Bochum - Die Schule musste dafür mit drei Fotos einer Temperaturanzeige aus einer Woche die niedrigste Durchschnittstemperatur nachweisen und landete mit -0,3 Grad auf dem ersten Platz, wie die Landeselternschaft der integrierten Schulen in NRW (LEiS) am Dienstag mitteilte.

Die Initiatoren des Wettbewerbs kritisieren, dass die Landesregierung in den Schulen mehr auf Lüften anstatt auf Luftfilter im Kampf gegen das Coronavirus setze. „Wir danken allen teilnehmenden Klassen für ihr Engagement, ihre Frostsicherheit, und die ermittelten Temperaturen“, hieß es von der LEiS.

Die eingegangenen Ergebnisse seien erschreckend. Auf dem zweiten Platz landete mit 1,1 Grad eine Schule aus Lippstadt, gefolgt von einer Essener Schule mit 9 Grad. Der Wettbewerb war im Januar von der LEiS und die Landeselternkonferenz (LEK) in NRW ausgerufen worden. - dpa

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