Auffahrunfälle

Lkw-Unfälle auf der A1: Rettungshubschrauber landen auf Autobahn - Fahrer erliegt Verletzungen

Schwerer Lkw-Unfall auf der A1 kurz vor dem Kamener Kreuz.
+
Schwerer Lkw-Unfall auf der A1 kurz vor dem Kamener Kreuz.

Auf der A1 vor Hamm/Bergkamen hat es am Montag zwischen zwei Lkw gekracht. Nur zwei Stunden später kam es zum nächsten Unfall.

Update vom 27. April, 15 Uhr: Auch am Dienstag gab es wieder einen schweren Lkw-Unfall auf der A1 in Richtung Bremen. Es gab mehrere Verletzte, die Autobahn war zwischen Unna und Kamen voll gesperrt.

[Update, 27. April, 9.45 Uhr] Hamm/Kamen - Zwei schwere Lkw-Unfälle ereigneten sich am Montag (26. April) auf der Autobahn A1. Beide Male musste wegen der Landung eines Rettungshubschraubers die Strecke in Richtung Bremen gesperrt werden. Es gab Verletzte.

AutobahnA1
Gesamtlänge748 km, davon 252 km in NRW
EndpunkteHeiligenhafen, Saarbrücken

Lkw-Unfall auf der A1 - Rettungshubschrauber landet auf der Autobahn

Gegen 14.30 Uhr war ein 24-Jähriger aus Mainz mit seinem Lkw auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bremen unterwegs, als er vor dem Kamener Kreuz aus bislang ungeklärter Ursache offenbar das dortige Stauende übersah. Er fuhr auf den Sattelzug eines 29-Jährigen aus Belarus auf und erlitt schwere Verletzungen.

Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Am Dienstagmorgen teilte die Polizei mit, dass der junge Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Der andere Fahrer blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die betroffene Richtungsfahrbahn gesperrt werden. Gegen 16.30 Uhr konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden, kurz vor 17 Uhr war die Fahrbahn wieder komplett frei. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.

Lkw-Unfall auf der A1: Zweimal kracht es Richtung Bremen

Zwei Stunden zuvor, gegen 12.30 Uhr, hatte sich vor der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen in Richtung Bremen ein Unfall am Ende eines Staus ereignet. Ein 47-Jähriger aus Rinteln hatte offenbar zu spät erkannt, dass sein Vordermann bremste. In der Folge prallte er mit seinem Sattelzug, auf dem er Stahlrohre geladen hatte, gegen den Sattelzug des 62-Jährigen aus Tschechien - beide waren auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs.

Auf der A1 kam es zu einem Auffahrunfall mit zwei Lkw.

Bei dem Unfall verletzte sich der 47-Jährige leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der 62-Jährige blieb unverletzt. Für die Landung eines Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn vorübergehend gesperrt werden. Ab 13 Uhr war der linke Fahrstreifen wieder frei. Gegen 16.05 Uhr war der Einsatz beendet. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 11.000 Euro.

Auf dem Streckenabschnitt der A1 zwischen Dortmund/Unna und Ascheberg kommt es immer wieder zu Unfällen, häufig sind Lkw involviert. So ereigneten sich erst vor einer Woche innerhalb kurzer Zeit zwei Unfälle auf der A1 bei Hamm-Bockum/Werne. Nach einem Unfall auf Höhe des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna glich die Fahrbahn einem Trümmerfeld.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare