Lkw brennt auf A2 - Feuerwehr verhindert Flammen-Inferno in letzter Sekunde

Ein Lkw ist auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück in Brand geraten. Die Feuerwehr verhinderte ein größeres Feuer.
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Ein Lkw ist auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück in Brand geraten. Die Feuerwehr verhinderte ein größeres Feuer.

Auf der A2 ist am Dienstagabend ein Lkw in Brand geraten. Die Autobahn war bis in den Mittwochmorgen hinein gesperrt.

Rheda-Wiedenbrück - In letzter Sekunde konnten Feuerwehrleute am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr einen Großbrand auf der Autobahn A2 in NRW verhindern: Der Auflieger eines litauischen Lkw war in Brand geraten.

Der 51-jährige Fahrer war nach Polizeiangaben kurz hinter der Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück in Richtung Osten unterwegs, als er auf die Flammen aufmerksam wurde. Er lenkte den vollbeladenen 40-Tonner auf den Seitenstreifen und koppelte geistesgegenwärtig die Zugmaschine von dem Auflieger ab. Die Zugmaschine fuhr er dann einige Meter nach vorne.
Mit einem Feuerlöscher versuchte der Trucker noch die Flammen an der Hinterachse im Griff zu halten, dies gelang aber nur bedingt.

Lkw brennt auf der A2: Feuerwehr verhindert Flammen-Inferno

„Als wir hier eintrafen, stand der Auflieger gerade am Übergang zum Vollbrand“, sagte an der Einsatzstelle der stellvertretende Stadtbrandinspektor Matthias Goerke. Neben dem Löschzug Wiedenbrück wurde aufgrund einer ersten Rückmeldung noch das Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Rheda mit 4000 Litern Wasser alarmiert.

Den Feuerwehrleuten gelang es durch ihr schnelles Eingreifen gerade noch, ein Übergreifen der Flammen auf den gesamten Auflieger zu verhindern. Dennoch wurde etwa die Hälfte der Ladefläche in Mitleidenschaft gezogen.

Mehrere Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und löschten die Flammen. Der Lkw hatte unter anderem Flaschen mit Champagner für mehr als 100 Euro pro Flasche geladen.

Der rechte und mittlere Fahrstreifen der Autobahn wurden für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten bis in die frühen Morgenstunden gesperrt.

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