Nach Brandstiftung

Lifehack oder Glück? Zeuge löscht Feuer auf Motorhaube mit Cola

Nicht nur Durst- sondern auch Feuerlöscher: Ein aufmerksamer Zeuge löschte den Brand auf einer Motorhaube mit Cola. Zuvor war der Wagen mutwillig angezündet worden.

Gronau - Mit Hilfe von Cola hat ein schnell reagierender Zeuge ein mutmaßlich vorsätzlich gelegtes Feuer auf der Motorhaube eines Autos gelöscht. Wie die Polizei mitteilte, hatte jener Zeuge am Dienstagabend in Gronau (Kreis Borken) ein Feuer auf einem parkenden Auto bemerkt und umgehend mit seinem Getränk überschüttet. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtGronau
LandkreisKreis Borken
Fläche78,63 km²
Einwohner48.321 (Dezember 2019)

Mann aus Gronau löscht Feuer auf Motorhaube mit Cola: Polizei geht von Brandstiftung aus

Die Methode zeigte Wirkung, der Sachschaden blieb gering. Die Polizei geht davon aus, dass unbekannte Täter Brandbeschleuniger auf der Motorhaube entzündet haben. Der Zeuge hatte eine Beobachtung zu Protokoll gegeben, die dazu passen könnte. Denn neben dem brennenden Auto habe zeitgleich ein Fahrzeug ausgeparkt. Es ist nach Polizeiangaben aber unklar, ob das andere Fahrzeug im Zusammenhang mit der Brandstiftung steht. Die Beamten bitten um Zeugenhinweise.

Feuer grundsätzlich mit Cola zu löschen, ist keine Option. Das süße, braune Getränk stellt keine ernsthafte Alternative zum herkömmlichen Maßnahmen-Paket der Feuerwehr dar. In diesem Fall war das Feuer lediglich noch nicht so sehr ausgeprägt, sodass das Cola-Getränk jenes aufmerksamen Zeugen ausreichte, um Schlimmeres zu verhindern.

Mithilfe von Cola löschte ein aufmerksamer Zeuge ein Feuer auf einer Motorhaube.

Zu einem deutlich größeren Feuer kam es kürzlich bei einem Brand in einer Firmenhalle Im Siegerland. Die Halle brannte komplett aus, während über 100 Einsatzkräfte der angerückten Feuerwehren gegen die Flammen kämpften.

Rubriklistenbild: © Klose / Matzka / dpa

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