Zwei Todesopfer bestätigt

Schwere Explosion in Leverkusen: Fünf Mitarbeiter werden weiterhin vermisst

In Leverkusen hat es am Dienstagmorgen eine schwere Explosion gegeben. Es gibt zwei Todesopfer. Fünf Mitarbeiter werden noch vermisst. Alle Entwicklungen im Überblick.

  • Explosion und Brand mit heftiger Rauchentwicklung in Leverkusen.
  • Zu dem Unglück kam es in einem Tanklager nahe einer Müllverbrennungsanlage im Chempark.
  • Zwei Mitarbeiter sind tot gefunden worden, fünf weitere werden noch vermisst, die Zahl der Verletzten ist auf 31 gestiegen (Update von 18.49).

Update vom 28. Juli, 7.26 Uhr: Nach der Explosion im Chempark hält die Suche nach den fünf Vermissten weiter an. Nach Angaben von Chempark-Leiter Lars Friedrich gebe es einen Tag nach der Explosion in Leverkusen noch keine neue Entwicklung. Damit werde die Hoffnung, die Vermissten noch lebendig zu finden, immer geringer. Auch die Ursache für die Explosion war am Mittwochmorgen zunächst weiter unklar. Das Unternehmen geht davon aus, dass es noch einige Zeit dauert, bis es erste Erkenntnisse gibt.

Schwere Explosion in Leverkusen: Noch fünf Vermisste - Luftmessungen unauffällig

StadtLeverkusen
Fläche78,85 km²
Bevölkerung163.838 (2019)

Update vom 27. Juli, 19.30 Uhr: Traurige Nachrichten aus Leverkusen: Nach der heftigen Explosion im Chempark wurde ein zweites Todesopfer gefunden. Wie der Chempark weiter mitteilt, werden noch fünf Mitarbeiter vermisst. Ein Schwerverletzter schwebt in Lebensgefahr.

Update vom 27. Juli, 18.49 Uhr: Die Stadt Leverkusen teilt mit, dass der Brand im Chempark unter Kontrolle ist. 31 Verletzte, darunter drei Schwerverletzte, wurden gerettet. Es gibt ein Todesopfer. Drei Menschen werden noch vermisst. Bislang seien die Luftmessungen in Leverkusen unauffällig gewesen. Auch für den Stadtteil Bürrig gibt es Entwarnung. In einigen Teilen der Stadt seien aber Ruß-Partikel entdeckt worden, die nicht mit in die Wohnung getragen werden sollten. Der Chempark-Betreiber Currenta werde zeitnah Gehwege und Hauseingänge reinigen. „Partikel auf den Fensterbänken etwa sollten liegen bleiben, bis das LANUV die Inhaltstoffe analysiert hat. Sobald dass der Fall ist, wird die Stadt informieren, wie mit diesen Verschmutzungen umzugehen ist. Autos können in der Waschanlage gereinigt werden, weil dort eine Abwasserbehandlung erfolgt“, teilte die Stadt abschließend mit.

Update vom 27. Juli, 18.10 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat nach der Explosion im Chempark Leverkusen Familien und Mitarbeitern sein Mitgefühl ausgesprochen. Zugleich dankte er den Rettungskräften, „die durch ihren mutigen Einsatz Schlimmeres verhindert“ hätten und weiter unter Hochdruck nach Vermissten suchten, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Die Stadt Leverkusen hat zudem aufgerufen, Rückstände und Rußniederschlag auf Grundstücken und Straßen unter der Bürgerhotline 0214/406-3333 zu melden.

Explosion in Chempark in Leverkusen: Ein Todesopfer - Zahl der Verletzten steigt auf 31

Update vom 27. Juli, 16.48 Uhr: Nach der Explosion in einer Müllverbrennungsanlage im Chempark Leverkusen ist die Zahl der Verletzen auf 31 gestiegen. Fünf von ihnen werden intensivmedizinisch versorgt, wie die Kölner Polizei am Dienstagnachmittag mitteilte. Bisher hatte die Betreiberfirma des Chemparks, Currenta, die Zahl der Verletzten mit 16 angegeben. Bei dem Unglück kam ein Mensch ums Leben, vier weitere gelten weiter als vermisst.

Die Ermittlung der Ursache der gewaltigen Explosion konnte noch nicht beginnen. Die Arbeiten im Gefahrenbereich dauerten noch an, teilte die Polizei weiter mit. Erst wenn diese abgeschlossen seien, könnten die Brandspezialisten der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufnehmen.

Explosion, Brand und Rauchwolke in Leverkusen: Handlungsempfehlungen

Update vom 27. Juli, 16.39 Uhr: Die Explosion mit anschließendem Brand in einem Tanklager am Dienstagmorgen in Leverkusen war verheerend, die Rauchwolke kilometerweit sichtbar.

Explosion und riesige Rauchwolke in Leverkusen: Mehrere Verletzte

Schwere Explosion am Chempark in Leverkusen: Mehrere Menschen sind verletzt worden - eine dichte Rauchwolke steht über dem Gelände und ist weithin sichtbar.
Schwere Explosion am Chempark in Leverkusen: Mehrere Menschen sind verletzt worden - eine dichte Rauchwolke steht über dem Gelände und ist weithin sichtbar.
Schwere Explosion am Chempark in Leverkusen: Mehrere Menschen sind verletzt worden - eine dichte Rauchwolke steht über dem Gelände und ist weithin sichtbar.
Schwere Explosion am Chempark in Leverkusen: Mehrere Menschen sind verletzt worden - eine dichte Rauchwolke steht über dem Gelände und ist weithin sichtbar.
Explosion und riesige Rauchwolke in Leverkusen: Mehrere Verletzte

Die Bürger im besonders betroffenen Stadtteil Leverkusen-Bürrig sollen „bis auf Weiteres zur Vorsicht weiterhin Fenster und Türen geschlossen“ halten. Für das übrige Stadtgebiet hob die Stadt diese Warnung am Dienstagnachmittag auf. Die Luftqualität werde durch ein Messfahrzeug des Landesumweltamtes (Lanuv) weiter kontinuierlich überwacht. Aktuell seien keine erhöhten Schadstoffbelastungen in der Luft messbar.

Eine Einschätzung, ob in den Niederschlägen nach dem Brandereignis in Leverkusen relevante Stoffe zu finden sind, sei nach Auskunft des Lanuv erst gegen Ende der Woche möglich, hieß es. Bis dahin sollen an den Stellen im Stadtgebiet, an denen Rußniederschläge zu verzeichnen sind (insbesondere in Bürrig und Opladen), vorsorglich folgende Handlungsempfehlungen gelten:

  • Keine Nahrungsmittel aus dem Garten verzehren.
  • Keine Spielplätze, Spielgeräte, Gartenmöbel, Pools und andere Gegenstände nutzen, auf denen Ruß niedergegangen ist.
  • Keine Reinigung der verschmutzten Gegenstände vornehmen, da eine erhöhte Schadstoffkonzentration bislang nicht ausgeschlossen werden kann.
  • Bei nicht aufschiebbaren Arbeiten im Garten Handschuhe tragen.

Explosion, Brand und Rauchwolke in Leverkusen: Geruchsbelästigung sogar in Dortmund

Update vom 27. Juli, 16.16 Uhr: Die Feuerwehr in Dortmund hat nach der Explosion im weit entfernten Leverkusen vor Geruchsbelästigungen in Teilen der Ruhrgebietsstadt gewarnt. „Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden“, schrieb die Feuerwehr einige Stunden nach der Explosion auf Twitter.

Update vom 27. Juli, 15.09 Uhr: Die Sperrung der A1 am Autobahnkreuz Leverkusen-West ist aufgehoben. Die innerstädtischen Verkehrssperrungen bleiben vorerst bestehen, wie die Polizei mitteilt.

Update vom 27. Juli, 15.02 Uhr: Bei der Explosion in Leverkusen ist ein Chempark-Mitarbeiter ums Leben gekommen. Die Identität des Toten ist noch nicht abschließend geklärt, sagte Chempark-Leiter Lars Friedrich in einer Pressekonferenz. Zur Stunde suchen Rettungskräfte noch nach vier weiteren Vermissten. Unter den 16 Verletzten sei bei einer Person „Lebensgefahr real vorhanden“. Der Betroffene sei mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus in Köln gebracht worden.

Explosion, Brand und Rauchwolke in Leverkusen: Unklar, ob Schadstoffe freigesetzt wurden

Update vom 27. Juli, 14.35 Uhr: Die Lage in Leverkusen ist nach der Explosion weiter angespannt. Die Warnungen, sich in geschlossene Räume zu begeben sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten, gelten weiter. Die Stadt hat vorsorglich Spielplätze in den Stadtteilen Bürrig und Opladen geschlossen. Die Messwerte seien aktuell im „grünen Bereich“. Als Vorsichtsmaßnahme riet die Stadt aber, Nahrungsmittel im Garten abzuwaschen. Für den Fall, dass sich Rückstände und Ruß-Niederschlag auf den Grundstücken und Straßen finden, konnten sich die Menschen an eine Telefon-Hotline unter 0214 406-33333 wenden.

Update vom 27. Juli, 14.17 Uhr: Chempark-Leiter Lars Friedrich sagte auf die Frage, wie gefährlich die Rauchwolke nach der Explosion in Leverkusen sei, dass chlorierte Lösungsmittel gebrannt hätten, eine Analyse der Wolke liege zur Zeit aber noch nicht vor. Gemeinsam mit der Stadt Leverkusen habe man deshalb weiterhin zur Vorsicht aufgerufen, und dazu, sehr aufmerksam zu sein, ob in der freien Natur verdächtige Niederschläge zu finden seien. Bemerkten Bürger diese Niederschläge, so sollten sie diese melden, damit sie in die Bewertungen einfließen können. Sichere Ergebnisse - in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) - werde es erst in einigen Tagen geben. Ob Giftstoffe ist der Rauchwolke seien, auch dazu könnten noch keine sicheren Angaben gemacht werden.

Chempark-Leiter Lars Friedrich informiert bei einer Pressekonferenz zur Explosion in Leverkusen über die aktuelle Situation.

Auch zur Ursache der Explosion kann laut Friedrich noch nichts gesagt werden. Die Einsatzkräfte in Leverkusen hätten einen noch laufenden Einsatz: Die Suche nach den Vermissten. Erst wenn diese abgeschlossen sei, könnten solche Untersuchungen vorgenommen werden.

Leverkusen: Explosion und Rauchwolke - Oberbürgermeister nimmt Stellung

Update vom 27. Juli, 14.12 Uhr: Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath sprach von einer „enormen Detonation im Stadtgebiet“, von Sirenen, die überall zu hören waren, von den Warnungen über die Nina-App sowie der Bevölkerung, die die Hinweise befolgt habe. „Ein tragischer Moment für Leverkusen“, so Richraths Fazit - insbesondere mit Blick darauf, dass ein Mensch sein Leben verlor und das Menschen verletzt wurden. Wie Chempark-Leiter Lars Friedrich hoffe er, dass die vier Vermissten lebend gefunden werden.

Update vom 27. Juli, 14.09 Uhr: Zu Beginn der Pressekonferenz hat Chempark-Leiter Lars Friedrich die tragischen Zahlen aus Leverkusen bestätigt: ein Mitarbeiter starb bei dem Unglück, 16 Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Vier weitere werden noch vermisst.

Update vom 27. Juli, 14.02 Uhr: Der Chempark-Betreiber Currenta wird in wenigen Momenten eine Presskonferenz zu der Explosion in Leverkusen-Bürrig geben. Wir berichten weiter an dieser Stelle.

Explosion in Leverkusen: Ein Mitarbeiter tot - weitere vermisst

Update vom 27. Juli, 13.41 Uhr: Traurige Nachricht nach der schweren Explosion in Leverkusen: „Rettungskräfte der Werkfeuerwehr Chempark haben einen vermissten Mitarbeiter nur noch tot bergen können“, teilte das Unternehmen kurz nach 13.30 Uhr mit.

Nach dem schrecklichen Unglück in Leverkusen sind Rettungskräfte im Einsatz. Bei der Explosion in einem Tanklager ist ein Mitarbeiter des Chemparks ums Leben gekommen.

„Wir sind tief betroffen über diesen tragischen Unfall und den Tod eines Mitarbeiters. Unser besonderes Mitgefühl gilt vor allem den Angehörigen, aber auch den Kollegen, die mit ihm zusammengearbeitet haben“, erklärte der Chempark-Leiter Lars Friedrich. Es werden noch vier weitere Mitarbeiter vermisst. „Die Rettungsarbeiten laufen weiterhin mit Hochdruck“, so das Unternehmen.

Der Chempark ist nach Unternehmensangaben einer der größten Chemieparks Europas. An den drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sind über 70 Firmen angesiedelt.

Explosion und Feuer in Leverkusen: Warnung auch für den Oberbergischen Kreis

Update vom 27. Juli, 13.33 Uhr: Auch im Oberbergischen Kreis wird nach der Explosion in Leverkusen nun vor Rauchgasen gewarnt, die nach Hückeswagen, Radevormwald und Wipperfürth ziehen. Die Warnung ging über die Nina-App an die Bevölkerung. Die Menschen sollen sich auch dort in geschlossene Räume begeben, vorsorglich Fenster und Türen schließen sowie Klima- und Lüftungsanlagen ausschalten. Durch den Brandrauch könnten „gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden“, heißt es.

Nach der Explosion in Leverkusen: Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und Rettungsdienste stehen nahe einer Zufahrt zum Chempark, über dem eine dunkle Rauchwolke aufsteigt.

Update vom 27. Juli, 13.19 Uhr: Der Brand in einem Tanklager im Chempark in Leverkusen ist verschiedenen Medienberichten zufolge gelöscht. Die Befürchtung, die Flammen könnten auf ein weiteres Tanklager übergreifen, bestätigte sich nicht.

Update vom 27. Juli, 12.42 Uhr: Mindestens 16 Menschen sollen bei der Explosion im Chempark in Leverkusen verletzt worden sein - vier davon schwer, wie der Kölner Stadtanzeiger (KSTA) sich auf Informationen aus der Pressestelle des Betreibers Currenta beruft. Fünf Mitarbeiter werden demnach vermisst.

Weiterhin gilt, dass Anwohner Türen und Fenster geschlossen halten und sich nicht im Freien aufhalten sollen. Die Feuerwehr der Stadt Leverkusen hatte um 9.51 Uhr eine Warnung „Extreme Gefahr“ über die Nina-App abgesetzt.

Wie der KSTA weiter berichtet, war durch die Explosion ein Tanklager mit Lösungsmitteln in Brand geraten. Die Löscharbeiten hätten zunächst warten müssen, bis eine Stromleitung vom Netz genommen war, heißt es in dem Bericht. Die Situation ist demnach weiter kritisch - das Feuer drohe auf ein weiteres Tanklager überzugreifen.

Leverkusen: Explosion und Rauchwolke - mehrere Menschen vermisst

Update vom 27. Juli, 12.14 Uhr: Fünf Mitarbeiter werden nach der Explosion im Chempark in Leverkusen vermisst. Mehrere Beschäftigte wurden teils schwer verletzt, wie die Betreiberfirma Currenta laut Deutscher Presse-Agentur mitteilte. Noch immer ist die Ursache der Explosion unklar. Zu dem Unglück kam es gegen 9.40 Uhr im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig - nach der Explosion kam es zum Brand im Tanklager.

Update vom 27. Juli, 11.55 Uhr: Bei der Explosion in Leverkusen sind mehrere Menschen verletzt worden. Das teilte die Kölner Polizei auf Twitter mit. Die Situation vor Ort ist demnach noch unübersichtlich. „Wir sind mit vielen Polizeikräften vor Ort und klären die Situation“, hieß es.

Update vom 27. Juli, 11.36 Uhr: Nach der schweren Explosion in Leverkusen, die eine riesige Rauchwolke nach sich zog, ist der Verkehr in dem Bereich eingeschränkt. Ein Überblick:

Explosion in Leverkusen: Diese Autobahnen sind gesperrt:

  • A1 zwischen Köln-Nord und Leverkusener Kreuz in beide Fahrtrichtungen.
  • A3 zwischen Kreuz Leverkusen und Dreieck Langenfeld in beide Fahrtrichtungen.
  • A59 zwischen Kreuz Monheim-Süd und Kreuz Leverkusen-West in beide Richtungen.
  • Kreuz Leverkusen-West

Explosion in Leverkusen: Probleme bei der Bahn

Aufgrund der behördlichen Anordnung im Großraum Leverkusen sollen sich im betroffenen Bereich nach dem Ausstieg aus Bus und Zug alle Passagiere schnellstmöglich in ein geschlossenes Gebäude begeben. Laut zuginfo.nrw betrifft das den RE7 zwischen Rheine und Krefeld sowie die RB48 zwischen Wuppertal und Bonn-Mehlem.

Update vom 27. Juli, 11.09 Uhr: Nicht nur die A1 (siehe Update 10.44 Uhr) ist nach der schweren Explosion in einer Müll-Verbrennungsanlage in Leverkusen gesperrt. Auch die A59 ab dem Kreuz Monheim-Süd bis Leverkusen-West und die A3 zwischen Leverkusener Kreuz und dem Kreuz Langenfeld sind gesperrt.

Update vom 27. Juli, 10.50 Uhr: Die Polizei berichtet nach der Explosion in Leverkusen, die sich im Chempark im Stadtteil Wiesdorf ereignet hat, dass sich Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei im Großeinsatz befinden. Ausmaß und Ursache der „Schadenslage“ seien aktuell noch nicht bekannt.

Explosion in Leverkusen - mit einer kilometerweit sichtbaren Rauchwolke.

Leverkusen: Explosion und riesige Rauchwolke

Autofahrer werden gebeten, den Bereich in Leverkusen großräumig zu umfahren. Anwohner sollen wegen der Explosion mit riesiger Rauchwolke Türen und Fenster geschlossen halten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat das Ereignis in die Warnstufe „Extreme Gefahr“ eingeordnet.

Update vom 27. Juli, 10.44 Uhr: Auch Autobahnen und Straßen werden nach der heftigen Explosion in Leverkusen-Bürrig gesperrt, wie die Polizei Köln mitteilte: Die A1 zwischen Köln-Nord und Leverkusener Kreuz in beiden Fahrtrichtungen sowie das Autobahnkreuz Leverkusen-West. Außerdem wird der Westring in Leverkusen gesperrt, der an der brennenden Anlage vorbeiführt..

Leverkusen: Explosion und Rauchwolke - unsere Erstmeldung

[Erstmeldung vom 27. Juli, 10.24 Uhr] Leverkusen - Schwere Explosion und riesige Rauchwolke: Nach ersten Informationen von Radio Leverkusen hat es einen Zwischenfall an einer Müllverbrennungsanlage in Leverkusen-Bürrig gegeben. Die Warn-App Nina hat ausgelöst. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Wer sich noch draußen aufhält, soll so schnell wie möglich reingehen.

Die Rauchwolke nach der Explosion in Leverkusen-Bürrig zieht laut WDR auch nach Burscheid und Leichlingen. Auch dort sollen Fenster und Türen geschlossen bleiben. Die Behörden haben die Menschen außerdem dazu aufgefordert, den Notruf nur in Notfällen zu wählen.

Wie es zu der Explosion in Leverkusen kam, ist noch völlig unklar. Nach Angaben des Kölner Stadtanzeigers ereignete sich der Unfall in einer Sondermüll-Verbrennungsanlage des Chempark-Betreibers Currenta. Werkfeuerwehr und Luftmesswagen sind demnach im Einsatz.

Wir berichten weiter

Rubriklistenbild: © Oliver Berg

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