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Fund von Leichenteilen in NRW: Rätsel um Identität gelöst

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Von: Hannah Decke

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Die Polizei hat in einem Waldgebiet in NRW Leichenteile gefunden. (Symbolbild) © Axel Heimken/dpa

In einem Waldgebiet in NRW wurden im Dezember skelettierte Leichenteile eines unbekannten Mannes gefunden worden. Jetzt wurde die Leiche identifiziert.

Update vom 9. Februar: Die kurz vor Silvester 2021 im Rahmer Wald (Dortmund) entdeckte Leiche wurde jetzt anhand von Daten-Analysen identifiziert. Es handelt sich um einen 35-jährigen Mann, der zuletzt im Dortmunder Westen gemeldet war, aber keinen festen Wohnsitz mehr besaß. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen schließt die Kriminalpolizei ein Fremdverschulden aus.

StadtDortmund
Fläche280,7 km²
Einwohner587.696

[Erstmeldung vom 29. Dezember 2021] Dortmund (NRW) - Durch Zufall hat die Polizei Dortmund in der Nacht zu Dienstag im Westen der Stadt die skelettierten Leichenteile eines Mannes gefunden. Seine Identität ist noch unbekannt. Die Polizei hat eine Beschreibung veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Leichenteile in NRW gefunden: Polizei Dortmund bittet um Hinweise auf die Identität

Aktuell wird laut Polizei ein Fremdverschulden beim Tod des Mannes ausgeschlossen. Allerdings stehe wohl fest, dass es sich nicht um den seit Ende Oktober vermissten Alexander Michael aus Dortmund-Bodelschwingh handelt.

Nach ersten Erkenntnissen der Rechtsmedizin deuten die gefundenen Teile des Skeletts auf einen 40- bis 45-jährigen Mann hin. Größe: ca. 1,90 Meter. Er trug eine Tarnhose der Marke „Nirvana“ in der Größe XL und Springerstiefel (Größe 44). In der Nähe des Fundortes im Wald wurden eine Plastiktüte der Bäckerei „Yormas“, ein Stoffbeutel der Firma „Kik“ und eine braune Glasflasche gefunden.

Wer Hinweise auf einen vermissten Mann hat, auf den die oben genannten Details zutreffen, soll sich bei der Kriminalwache unter Telefon 0231/132 7441 melden.

Polizei entdeckt zufällig Leichenteile in Dortmund - Suchaktion nach Hilferufen

Die Beamten entdeckten die Leichenteile nur zufällig. Laut Polizei hörte die Mitarbeiterin einer Seniorenresidenz im Dortmunder Westen am Montag (27.12.2021) Hilferufe aus einem Wald. Ihr Notruf habe einen mehrstündigen Sucheinsatz ausgelöst - inklusive Hubschrauber und Spürhunde.

In der Nacht zu Dienstag (28.12.) habe die Polizei diesen Einsatz allerdings abgebrochen, „da nicht ermittelt werden konnte, von wem die Hilferufe ausgegangen sind“, hieß es als Erklärung. Die Suche wurde in den folgenden Tagen bei Tageslicht fortgesetzt.

Allerdings haben laut Polizei die Spürhunde in dem Waldgebiet zwischen dem Seniorenwohnheim und Bahngleisen zufällig etwas anderes entdeckt: die skelettierten Leichenteile eines Mannes.

Nach einem versuchten Tötungsdelikt im Sauerland ermittelt eine Mordkommission. Ein 24-Jähriger wurde Opfer einer Gewalt-Attacke und schwebt in Lebensgefahr. Die Spur führt in den Kreis Soest. Im Oberbergischen Kreis hat ein Mann seine Lebensgefährtin mit Benzin überschüttet. Anschließend soll er versucht haben, sie anzuzünden.

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