Todesursache noch unklar

Taucher finden Leiche in Kanal - Toter drei Wochen lang vermisst

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Symbolfoto

Münster - Grausamer Fund im Stadthafen: Taucher der Feuerwehr haben am Dienstagmittag eine Leiche aus dem Dortmund-Ems-Kanal geborgen. Der Tote wurde seit etwa drei Wochen vermisst.

Wie die Polizei mitteilt, entdeckte ein Zeuge den im Wasser reglos treibenden Körper und informierte Rettungskräfte und Polizei. Dabei handelte es sich um den seit etwa drei Wochen vermissten Julius F. "Der zweifelsfrei Identifizierte wurde in das Rechtsmedizinische Institut der Universitätsklinik Münster gebracht", heißt es in einer Pressemitteilung.

Wie der 20-Jährige ums Leben gekommen ist, ist noch unklar. "Hinweise auf eine Gewalttat konnten bislang nicht erlangt werden. Mithilfe einer Obduktion sollen nun die genauen Todesumstände ermittelt werden", erklärt die Polizei.

Nach einer Feier nicht nach Hause gekommen

Julius F. wurde seit dem frühen Morgen des 13. Januar vermisst. Der 20-jährige Münsteraner wollte damals laut Polizei nach einer Feier am Albersloher Weg den Heimweg antreten. Zu Hause kam er jedoch nie an.

Da das Fernbleiben des jungen Mannes "entgegen seiner sonstigen zuverlässigen Gewohnheiten" stand und er auch telefonisch nicht mehr erreichbar war, erstatteten die Eltern des Münsteraners noch am selben Tag eine Vermisstenanzeige bei der Polizei, hieß es in einer Pressemitteilung. 

Die Beamten gingen seitdem mehreren Hinweisen nach, aber unter anderem der Einsatz von Mantrailer-Hunden brachte keinen Erfolg. Am Dienstag gab es dann die traurige Gewissheit: Julius F. ist tot. 

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