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Auto kommt von Straße ab: Fahrer bei Unfall schwer verletzt

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Von: Andreas Eickhoff

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Schwer verletzt wurde ein 32-jähriger Autofahrer bei einem Unfall in NRW. Er versuchte wenig überzeugend, die Schuld von sich weisen.

Langenberg - Der Mann war nach Polizeiangaben am Donnerstag (21. April) gegen 22 Uhr aus Richtung Wadersloh kommend in Richtung Beckumer Straße in Langenberg im Kreis Gütersloh (NRW) unterwegs. Kurz hinter der Kreuzung mit der Stromberger Straße geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach links von der Straße. Es kam zu einem heftigen Unfall.

Langenberg: Auto kommt von Straße ab - Fahrer bei Unfall schwer verletzt

Der blaue Seat streifte zunächst mit dem Heck eine Leitplanke, schleuderte weiter und prallte hinter einer Zufahrt gegen eine weitere Schutzplanke. Der Wagen drehte sich, prallte gegen das Brückengeländer des Fortbach und blieb schließlich entgegengesetzt der ursprünglichen Fahrtrichtung stehen.

In Langenberg verlor ein Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und baute einen heftigen Unfall.
In Langenberg verlor ein Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und baute einen heftigen Unfall. © Andreas Eickhoff

„Aufgrund unklarer Ortsangaben hatte die Kreisleitstelle neben den beiden Löschzügen langenberg und benteler auch den Löschzug Batenhorst alarmiert“, berichtete Gemeindebrandinspektor Oliver Entrup. Ferner waren Rettungswagen aus Rheda-Wiedenbrück und Wadersloh sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus der Doppelstadt alarmiert worden. Entgegen der ersten Notrufmeldung war der Fahrer nicht eingeklemmt und konnte mühelos aus dem Fahrzeug gerettet werden. Er wurde zunächst im Rettungswagen behandelt und später in ein Hospital in Gütersloh eingeliefert.

Unfall in Langenberg: Fahrer hat wenig überzeugende Ausrede

Die Feuerwehrleute suchten zunächst die Umgebung großflächig mit Wärmebildkameras ab, um auszuschließen, dass sich ein weiterer Beteiligter aufgrund eines Schocks von der Unfallstelle entfernt hat. Gefunden wurde niemand. Die Unfallstelle wurde abgesichert, die Polizei bei der Unfallaufnahme unterstützt. Dabei wurde auch die Drehleiter eingesetzt, um die Unfallspuren aus großer Höhe zu fotografieren und zu sichern.

Dem Autofahrer wurde eine Blutprobe entnommen, das Fahrzeug sichergestellt. In einer ersten Vernehmung versuchte sich der Fahrer, wenig überzeugen herauszureden: Er gab den Polizeibeamten gegenüber an, er sei nicht gefahren. Sein Führerschein wurde sichergestellt. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden, der von den Beamten auf rund 8000 Euro taxiert wird. Der Matheweg war für etwa zwei Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.

In NRW machten zwei 14-Jährige einen teuren Ausflug: Sie begaben sich mit dem Auto eines Elternteils auf eine Spritztour. Dabei kam es zu einem Unfall mit Sachschaden im fünfstelligen Bereich.

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