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Überraschter Hendrik Wüst für TV-Format bei Flutopfern „ausgesetzt“

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Wahlkampf-Termin mal anders: CDU-Spitzenkandidat Hendrik Wüst hat für das WDR-Format „Ausgesetzt“ völlig unvorbereitet mit Flutopfern in Hagen (NRW) gesprochen.

Hagen - Kurz vor der Landtagswahl NRW am Sonntag, 15. Mai, müssen sich die Kandidaten Situationen stellen, für die sie sich nicht wappnen konnten. Für das TV-Format „Ausgesetzt“ hat der WDR den NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) zu Flutopfern in Hagen gebracht. Wüst war - wie alle Politiker in der Reihe - vorher ahnungslos, wen er wo und warum trifft.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Bevölkerung17,9 Millionen (2021)
MinisterpräsidentHendrik Wüst (CDU)

Das Haus der Familie Fischer ist bis heute unbewohnbar: Es wurde bei der Flutkatastrophe im Juli 2022 von Geröllmassen innen zerstört. Das setzt auch Wüst sichtlich zu, der für den TV-Beitrag durch das praktisch entkernte Haus geht.

Überraschter Hendrik Wüst für TV-Format bei Flutopfern „ausgesetzt“

Doch die Probleme, mit denen die Familie konfrontiert ist, enden nicht im Haus. Auch draußen, auf der Rückseite des Hauses, gibt es Schwierigkeiten: Um künftig Überschwemmungen zu vermeiden, wurde hinter dem Grundstück ein neuer Bachlauf ausgehoben. Doch wie die Familie Fischer erklärt, läuft das Wasser daran vorbei. Abhilfe sei schwierig - denn zuständig seien zwei verschiedene Behörden.

„Einmal die Stadt Hagen und einmal der Märkische Kreis...“, sagt Wüst. Er packt sich an seine - offenbar leeren Hosentaschen - und sagt dann: „Ich gebe ihnen nachher mal meine Kontaktdaten.“ Er sei ja nicht auf den Termin vorbereitet gewesen.

WDR-Format „Ausgesetzt“ vor der Landtagswahl in NRW - Kandidaten unvorbereitet

Der WDR hatte alle Spitzenkandidaten zur Landtagswahl „ausgesetzt“ - und damit in Situationen gebracht, auf die sie sich nicht vorbereiten konnten: Markus Wagner (AfD) bei einem homosexuellen Paar, Carolin Butterwegge (Linke) bei kritischen Ukrainern, Mona Neubaur (Grüne) im Führerhaus eines Lastwagen, Joachim Stamp (FDP) bei einem Öko-Bauern, Thomas Kutschaty (SPD) bei einem Handwerksbetrieb. - dpa

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