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Landtagswahl in NRW: Die Ergebnisse der Wahl 2017

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Von: Marcel Guboff

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Die Landtagswahl NRW ist am 14. Mai 2022. Es könnte einen Regierungswechsel geben. Wie sah noch gleich das Ergebnis bei der Wahl 2017 aus?

Hamm - Nach der Landtagswahl NRW am 15. Mai 2022 deutet alles auf eine neue Regierung hin, denn: Für die Koalition von CDU und FDP gab es in den jüngsten Umfragen keine Mehrheit - und es wäre auch nicht die Lieblingskoalition der Bürger in Nordrhein-Westfalen.

Landtagswahl NRW: So lief die Wahl in Nordrhein-Westfalen 2017

Es könnte also dazu kommen, dass die CDU mit dem aktuellen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst abgewählt wird. Dabei ist die Unionspartei erst seit der laufenden Legislaturperiode im Amt, nachdem sie bei der Landtagswahl 2017 in NRW überraschend stärkste Kraft geworden war.

Ein kurzer Blick zurück: Die SPD mit der damaligen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat die NRW-Wahl 2017 krachend verloren - mit einem Minus von 7,9 Prozenten. Ihre rot-grüne Landesregierung - von 2010 bis 2017 im Amt - war damit abgewählt. Die CDU mit Armin Laschet hat die Wahl gewonnen.

Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Das Ergebnis der NRW-Wahl 2017

SPD31,2 (-7,9)
CDU33,0 (+6,7)
Grüne6,4 (-4,9)
FDP12,6 (+4,0)
Piraten1,0 (-6,8)
Linke4,9 (+2,4)
AfD7,4 (+7,4)
Andere3,5 (-0,9)

Wie lief das mit Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen ab? Nach der Landtagswahl 2010 in NRW wagte Hannelore Kraft das Experiment einer von der Linkspartei tolerierten rot-grünen Minderheitsregierung. Sie wurde die erste Ministerpräsidentin in NRW. Nach der vorgezogenen Wahl 2012 konnte die damalige Hoffnungsträgerin der SPD mit einer komfortablen rot-grünen Mehrheit regieren und avancierte zeitweise sogar zur beliebtesten Politikerin Deutschlands.

Die Wahl-Klatsche bei der Landtagswahl 2017 war für die NRW-SPD gleichzeitig das schlechteste Ergebnis seit Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen. Es habe für ihre Partei „nicht gereicht“, sagte die damalige SPD-Landesvorsitzende damals. Für dieses Debakel übernahm Hannelore Kraft die persönliche Verantwortung: Sie trat mit sofortiger Wirkung vom Landesvorsitz wie auch als stellvertretende Bundesvoristzende der SPD zurück.

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