Zwei Schwerverletzte nach Ausweichmanöver in Schloß Holte-Stukenbrock

Schauplatz Kreis Gütersloh: Flucht eines Teenagers (16) und schlimme Frontalkollision

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Symbolbild

Im Kreis Gütersloh hatten die Polizeibeamten am Samstagmorgen deutlich mehr Arbeit, als ihnen lieb sein konnte: Zunächst sorgte ein Teenager (16) mit seiner rasanten Fahrweise, einem Unfall und der anschließenden Flucht zu Fuß für Aufsehen. Dann ereignete sich in Schloß Holte-Stukenbrock nach einem Ausweichmanöver ein Frontalzusammenstoß mit zwei Schwerverletzten. Wir fassen beide Ereignisse hier zusammen.

Gütersloh - Eine kurze Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich ein 16-Jähriger in Gütersloh geliefert. Nach Angaben der Polizei war das Auto des jungen Mannes einer Streifenbesatzung in der Nacht auf Samstag durch seine rasante Fahrweise aufgefallen. 

Als der Fahrer bemerkte, dass die Polizei ihn anhalten wollte, beschleunigte er. Nur wenige hundert Meter weiter sei er dann gegen einen Bordstein gefahren und zu Fuß geflüchtet, teilte ein Sprecher mit. 

Kurz darauf sei er gefasst worden. Bei der Überprüfung des Mannes kam heraus, dass dieser erst 16 Jahre alt war und keinen Führerschein hatte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Auf die Gegenfahrbahn geraten

Bei einem Frontalzusammenstoß von zwei Autos in Schloß Holte-Stukenbrock sind am Samstagmorgen gegen 8.40 Uhr zwei Menschen verletzt worden. 

Als er einer 19-jährigen Autofahrerin ausweichen wollte, ist ein Mann mit seinem Auto in den Gegenverkehr geraten, frontal mit einem anderen Auto zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war die 19-Jährige aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten, so dass der entgegenkommende 36-Jährige ausweichen musste. 

Er habe daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei frontal mit dem Auto eines 70-jährigen Mannes zusammengeprallt, teilte ein Sprecher mit. 

Beide Fahrer wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 18.000 Euro. - dpa

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