Auf der A46 bei Arnsberg

Kontrollen der Polizei: Döner-Lieferant bei Hitze ohne Kühlung unterwegs

Beschlagnahmtes Dönerfleisch soll untersucht werden
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Symbolbild

Arnsberg - Großkontrolle der Polizei am Donnerstag auf der A46 im Sauerland: Die Autobahnpolizeiwache Arnsberg untersuchte im Bereich der Anschlussstelle Arnsberg-Altstadt mehrere Fahrzeuge mit den Schwerpunkten Einbruchskriminalität und Verkehrssicherheit. Allerdings stellten die Beamten auch ganz andere Vergehen fest.

Im Rahmen der Kontrollen, die nach Angaben der Polizei zwischen 11 und 16 Uhr stattfanden, hielten die Einsatzkräfte einen 29-Jährigen in seinem auffälligen Audi A4 an. An dem Fahrzeug fielen zahlreiche technische Veränderungen in Gestalt einer geänderten Rad-Reifen-Kombination, tiefergelegtem Fahrwerk, "Sportluftfilter" und einer geänderten Abgasanlage auf. 

Bei der Begutachtung durch einen Sachverständigen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug erhebliche technische Mängel aufwies. Im Fahrzeug befanden sich neben dem 29-Jährigen noch seine Ehefrau und zwei Kinder.

75 Personen kontrolliert, 16 Anzeigen geschrieben

In vier weiteren Kontrollen stellten die Beamten fest, dass die Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Bei allen wurden Blutproben angeordnet. Bei einem der Betroffenen fanden die Einsatzkräfte noch eine geringe Menge Drogen, vermutlich Marihuana.

Ein weiteres "Highlight" - so bezeichnet es die Polizei Dortmund in ihrer Pressemitteilung selbst - dürfte der Lieferant eines Grill-Imbisses gewesen sein: In einem ungekühlten Renault Twingo ohne Klimaanlage transportierte der 29-jährige Fahrer bei den warmen Außentemperaturen 40 Kilogramm Dönerfleisch. "Mitarbeiter des zuständigen Gesundheitsamtes erschienen vor Ort, ließen das Fleisch entsorgen und nahmen in eigener Zuständigkeit entsprechende Anzeigen auf", berichtet die Polizei.

Insgesamt kontrollierten die Beamten 75 Personen schrieben dabei zwei Strafanzeigen und 14 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

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