Personenanzahl geändert

Private Treffen im Lockdown: Diese Corona-Regeln für Kontakte gelten jetzt

Der Lockdown wird verlängert, die Kontaktbeschränkungen allerdings gelockert. Für private Treffen gelten neue Regeln. Sie gelten ab jetzt.

Hamm - Der Lockdown wird bis zum 28. März verlängert. Anders als bei den vergangenen Corona-Gipfeln haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs um NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) diesmal aber vorzeitige Lockerungen der Kontaktbeschränkungen beschlossen. (News zum Coronavirus)

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,93 Millionen (2019)

Kontaktbeschränkungen: Private Treffen im Corona-Lockdown - neue Regeln ab Montag

Private Treffen sind ab Montag (8. März) mit mehr Personen erlaubt. Darauf haben sich Bund und Länder beim Corona-Gipfel am Mittwoch (3. März) geeinigt. Obwohl die Corona-Zahlen in Deutschland aktuell steigen, wird die Regel gelockert.

Unabhängig vom Infektionsgeschehen, also eines bestimmten Inzidenzwerts, sind private Treffen mit einer höheren Personenzahl möglich. Erlaubt ist demnach die Zusammenkunft des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt, jedoch maximal fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Und: Paare, die nicht zusammenwohnen, sollen künftig als ein Hausstand gelten.

In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 neuen Infektionen pro Woche können es auch Treffen des eigenen Haushalts mit zwei weiteren Haushalten mit zusammen maximal zehn Personen sein.

Kontaktbeschränkungen: Neue Regeln für private Treffen im Corona-Lockdown

Zur Erinnerung: Bislang waren private Treffen lediglich mit dem eigenen Haushalt und maximal einer haushaltsfremden Person erlaubt. In Nordrhein-Westfalen sind die Kontaktbeschränkungen noch einmal komplizierter: Die Corona-Schutzverordnung gilt hier nur im öffentlichen Raum, also nicht in der privaten Wohnung oder im eigenen Garten.

Mancherorts haben Städte und Gemeinden in NRW daher eigene Regeln für den privaten Raum aufgestellt. In Hamm dürfen sich beispielweise maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zuhause treffen.

Spaziergänger sind auf der Strandpromenade des Ostseebades auf der Insel Rügen unterwegs. Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns müssen sich seit Sonntag auf verschärfte Corona-Maßnahmen einstellen. Dazu zählen etwa härtere Kontaktbeschränkungen.

Neue Kontaktbeschränkungen im Lockdown: Notfall-Plan bei steigenden Corona-Zahlen

Aber es soll auch einen Notfall-Plan geben, falls die Corona-Zahlen wieder nach oben schnellen. Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen. Bei Kontaktbeschränkungen soll dann die Personenzahl wieder reduziert werden.

Eine „Notfallbremse“ forderte auch NRW-Chef Armin Laschet im Vorfeld der Beratungen. „Wir müssen für den Fall, dass die Werte wieder exponentiell steigen, auch wieder stoppen können und Öffnungen zurücknehmen“, erläuterte er am Dienstag.

Bund und Länder haben neben den Kontakt-Regeln auch in anderen Bereichen Lockerungen beschlossen. So gibt es beispielweise auch eine Öffnungsperspektive für den Einzelhandel.

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

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