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Kontaktbeschränkungen in NRW: Die Regeln für Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte

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Von: Hannah Decke

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Zu den aktuellen Corona-Regeln in NRW gehören wieder strenge Kontaktbeschränkungen - auch für Geimpfte und Genesene. Wie viele Personen sich noch treffen dürfen.

Hamm - „Diese Maßnahmen sind das Fundament unseres Schutzwalls gegen Omikron“, sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst nach dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am 21. Dezember. Die Sorge vor einer massiven Ausbreitung der Virus-Variante ist groß. Bundeskanzler Olaf Scholz und die Länder-Chefs haben sich deshalb auf neue Regeln geeinigt. Unter anderem gibt es wieder Kontaktbeschränkungen für alle.

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,9 Millionen

Kontaktbeschränkungen in NRW: Das gilt für Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte

Kurzfristig haben sich Bund und Länder am Dienstag (21. Dezember) zu einem Corona-Gipfel getroffen. Der neue Corona-Expertenrat der Bundesregierung hatte Alarm geschlagen. Die Omikron-Variante bringe eine „neue Dimension“ in das Pandemiegeschehen.

Und so einigten sich Kanzler Scholz und die Ministerpräsidenten der Länder auf verschärfte Maßnahmen - unter anderem Kontaktbeschränkungen. Diese betreffen diesmal Geimpfte und Genesene - für Ungeimpfte gelten schon seit Ende November verschärfte Kontaktregeln. Das sind die neuen Kontaktbeschränkungen, die in NRW laut aktualisierte Corona-Schutzverordnung am Dienstag, 28, Dezember, in Kraft treten:

Neue Corona-Regeln in NRW: Diese Kontaktbeschränkungen gelten

Anders als andere Bundesländer setzte Nordrhein-Westfalen die Kontaktbeschränkungen damit nicht bereits vor dem 28. Dezember um. Hendrik Wüst hatte schon vor dem Gipfel strengere Kontaktregeln angekündigt und betont: „Wir wissen aus der Vergangenheit, dass das Weihnachtsfest nicht der Pandemietreiber ist.“ Eine weihnachtliche Kaffeetafel oder ein Abendessen im Kreis der Familie war daher auch in diesem Jahr möglich sein. Einige Corona-Regeln an Weihnachten in NRW gab es aber dennoch.

Gäste stoßen am Abend in einem spanischen Restaurant im Barockviertel mit Weingläsern an. Sachsen will angesichts rasant steigender Corona-Zahlen vom kommenden Montag an weite Teile des öffentlichen Lebens einschränken. Schließen müssen alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bibliotheken, Bars, Clubs und Diskotheken. Das gleiche gilt für Weihnachtsmärkte. Die Beherbergung von Touristen ist untersagt. Die Gastronomie soll mit der 2G-Regel (geimpft/genesen) bis 20.00 Uhr öffnen dürfen.
Bund und Länder haben sich auf neue Corona-Regeln geeinigt. Damit treten auch in NRW wieder verschärfte Kontaktbeschränkungen in Kraft - und zwar für alle. © Robert Michael/dpa

Kontaktbeschränkungen in NRW: Keine „große Silvester-Sause“ möglich

Allerdings hatte er deutlich gemacht, dass die Lage an Silvester anders aussehe. Es könne keine „große Silvester-Sause“ geben. Die Landesregierung hatte erst kürzlich Tanzveranstaltungen in NRW verboten. Mit den neuen Kontaktbeschränkungen wird Wüsts Aussage zur Realität.

Neben den Kontaktbeschränkungen haben sich Bund und Länder auch auf ein Zuschauerverbot bei überregionalen Großveranstaltungen wie Fußballspielen geeinigt. Außerdem müssen Clubs und Diskotheken bundesweit schließen - in NRW sind diese Einrichtung schon seit Anfang Dezember dicht. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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