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Propellermaschine in NRW abgestürzt - zwei Tote identifiziert

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Beim Absturz eines Kleinflugzeugs sind am Montagmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen.
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs sind am Montagmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. © Thomas Banneyer/dpa

Ein Flug über das Siebengebirge endete für zwei Menschen tödlich. Rettungskräfte eilten zur Absturzstelle bei Königswinter (NRW) und fanden die zerstörte Propellermaschine. Die beiden Toten sind nun identifiziert worden.

Update vom 12. Oktober, 15.43 Uhr: Einen Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs über dem Siebengebirge bei Bonn sind die beiden in den Trümmern entdeckten Toten identifiziert. Es handele sich um zwei Männer im Alter von 23 und 51 Jahren, teilte die Polizei in Bonn am Dienstag mit. Der Ältere sei der Pilot gewesen. Beide Männer stammten aus Nordrhein-Westfalen, sagte ein Polizeisprecher, ohne nähere Angaben zu machen.

Die zweimotorige Propellermaschine war am Montagmorgen in St. Augustin-Hangelar gestartet und in dichtem Nebel bei Königswinter abgestürzt. Der Absturzort liegt mitten im Wald des Naherholungsgebiets Siebengebirge. Die Maschine sollte nach Hamburg fliegen.

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hatten noch am Montag mit den Ermittlungen vor Ort begonnen. In dem unwegsamen Waldgelände verteilten sich Trümmer und Spuren des Wracks auf über tausend Quadratmeter. Das Gebiet sei abgesperrt und werde bewacht, sagte der Polizeisprecher. Die Experten der Bundesstelle könnten vermutlich noch am Dienstag ihre Untersuchung abschließen. Es wird vermutlich mehrere Wochen dauern, bis die Fachleute mehr über die Gründe des Absturzes sagen können.

Kleinflugzeug bei Königswinter im Siebengebirge abgestürzt

[Erstmeldung vom 12. Oktober, 13.37 Uhr] Königswinter - Ein Kleinflugzeug ist im Siebengebirge bei Königswinter (NRW) abgestürzt. Es seien bislang zwei Tote gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen in Bonn. Rettungskräfte suchten die Umgebung weiter ab. Wie viele Menschen an Bord waren, ist noch unklar.

Warum es zu dem Absturz der Propellermaschine kam, ist ebenfalls noch nicht geklärt - an dem Morgen hatte es Nebel gegeben, was in der Gegend in der Jahreszeit nicht unüblich ist.

In dem Waldstück bei Königswinter liegen Wrackteile der abgestürzten Propellermaschine.
In dem Waldstück bei Königswinter liegen Wrackteile der abgestürzten Propellermaschine. © Thomas Banneyer/dpa

Experten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung machten sich auf den Weg, um sich vor Ort ein Bild zu machen und um die Ursache herauszufinden. Der Absturzort ist unweit der Festungsruine Löwenburg mitten im Wald. - dpa

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