Kölner Silvesternacht: Erste Verhandlung am 24. Februar

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Nach den Vorkommnissen in der Kölner Silvesternacht kommt es zu einer ersten Verhandlung wegen Diebstahls

Köln - Vor dem Kölner Amtsgericht müssen sich am 24. Februar zum ersten Mal zwei Tatverdächtige aus der Silvesternacht verantworten. Es sei die erste Verhandlung zu den Vorfällen, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.

Angeklagt sind ein 22 Jahre alter Tunesier und ein 18 Jahre alter Marokkaner. Sie sollen einem Mann eine Tasche mit einer Kamera gestohlen haben. 

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Hauptbahnhofs, aber nicht auf dem Bahnhofsvorplatz, sondern auf der Hohenzollernbrücke. Dort hatten sich viele Menschen versammelt, um sich das Feuerwerk über dem Kölner Rheinpanorama anzuschauen. Beide Angeklagte sind seit Neujahr in Untersuchungshaft.

 In der Kölner Silvesternacht kam es massenweise zu Straftaten. Entsetzen lösten vor allem die Übergriffe auf Frauen aus. Die Frauen sollen von Männern überwiegend nordafrikanischer Herkunft umzingelt, sexuell bedrängt und bestohlen worden sein. Nach den Übergriffen und Diebstählen gingen 945 Anzeigen ein. Mehrere Anzeigen wurden wegen Vergewaltigung erstattet. - lnw

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