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Um Energie zu sparen: Köln knipst das Licht aus – auch am Kölner Dom

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Von: Nina Büchs

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Der Kölner Dom in der Nacht
Eine Energiespar-Maßnahme beinhaltet unter anderem, die Beleuchtung von Bauwerken wie dem Kölner Dom abzuschalten. (Archivbild) ©  Norbert J. Sülzner/Imago

Licht aus und weniger heizen – das sind nur einige Maßnahmen, wie die Stadt Köln künftig Energie sparen will. Auch der Dom ist nachts bald dunkel.

Köln – Als Folge der gestiegenen Energie- und Gaskosten haben sich die Stadt Köln und die städtischen Unternehmen nun auf zahlreiche Energieeinsparmaßnahmen geeinigt. Wie es in einer Mitteilung heißt, soll die Straßenbeleuchtung unter anderem um 23 Uhr auf 50 Prozent heruntergedimmt werden. Ein Überblick, was sich künftig in Köln ändern wird.

Köln: Energie- und Gaspreise steigen an – so will die Stadt Kosten sparen

Auch die Beleuchtung bei repräsentativen Bauwerken wie dem Kölner Dom soll um 23 Uhr abgeschaltet werden, heißt es weiter. In den städtischen Büros wird zudem künftig weniger geheizt, berichtet 24RHEIN. Der Maßnahmen-Katalog im Überblick:

Schon im Juli hatte 24RHEIN bei Stadtprecher Alexander Vogel nachgefragt, ob die Beleuchtung des Kölner Doms künftig reduziert werden könnte. „Eine Reduktion der Beleuchtung ist durch Anpassung der Schaltzeiten denkbar und wird derzeit geprüft“, sagte Vogel zu diesem Zeitpunkt. Jetzt kommt es also wirklich so.

Köln: Stadt will Energie- und Gas sparen – das ist der Hintergrund

Fest steht: In Köln könnte es abends also schneller duster werden, als gewöhnlich. Zumindest wird weniger beleuchtet, als zuvor. Im Herbst und im Winter sollten Mitarbeiter der Stadt Köln zudem besser etwas Wärmeres, wie zum Beispiel einen dicken Pulli, im Büro dabei haben. Denn geheizt wird maximal auf 19 Grad.

Hintergrund der Sparmaßnahmen ist der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, erklärt die Stadt. Als Reaktion darauf hat die Bundesregierung unterschiedliche Sanktionen gegenüber dem russischen Staat ausgelöst. „Waren bereits vorher auf dem Energiemarkt die Preise für Erdöl und Erdgas stark gestiegen, hat sich diese Entwicklung noch verstärkt und wurde überlagert von der Tatsache, dass die Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit Erdgas und Erdöl in sehr hohem Maß von russischen Importen abhängt. Dies hatte das Wirtschaftsministerium dazu veranlasst, schon am 30. März 2022 die Frühwarnstufe des ‚Notfallplan Gas‘ auszulösen“, teilt die Stadt weiter mit. Vor diesem Hintergrund habe sich die Stadt mit den städtischen Unternehmen auf die Maßnahmen zum Energiesparen geeinigt.

Köln: Rheinenergie hebt Gas-Preise an – Anstieg der Kosten auf 133 Prozent

Dass die Gas-Preise in Köln ansteigen würden – darüber hat zuletzt auch die RheinEnergie informiert. Künftig müssen Bürgerinnen und Bürger jedenfalls tief in die Tasche greifen. Denn der Preis pro Kilowattstunde steigt um 133 Prozent an, teilte das Kölner Unternehmen mit.

Köln: Enormer Anstieg bei Energie- und Gaskosten – OB Reker appelliert an Kölnerinnen und Kölner

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker äußerte sich mit eindringlichen Worten zur aktuellen Situation – und appellierte auch an die Bürgerinnen und Bürger: „Jede und jeder soll einen Beitrag leisten, um Energie zu sparen und damit einer möglichen Notlage im Herbst und Winter vorbeugen. Ich bitte die Kölnerinnen und Kölner schon jetzt, überall dort, wo es ihnen möglich ist, Energie einzusparen. Jeder Beitrag hilft.“

Insbesondere im Herbst und Winter sollen die Maßnahmen im Bereich Energiesicherheit kurzfristig umgesetzt und koordiniert werden können – Verantwortung dafür wird die „Taskforce Energiesicherheit“ in einem Krisenstab unter Leitung der Stadtdirektorin Andrea Blome tragen, heißt es weiter. (nb)

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