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Köln: Mysteriöse Schüsse auf Ford Fiesta beschäftigen die Polizei

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Der Ford Fiesta mit mehreren Einschusslöchern.
Der Ford Fiesta mit mehreren Einschusslöchern. © Polizei Köln

In der Nacht zum Donnerstag wurde mehrfach auf einen Ford Fiesta in Köln geschossen. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Auch ein anderer Vorfall wirft Fragen auf.

Köln – Als eine 53 Jahre alte Frau in Köln-Vingst am Donnerstagvormittag zu ihrem geparkten Ford Fiesta ging, traute sie ihren Augen kaum. An ihrem Auto waren mehrere Einschusslöcher zu sehen. Offenbar hat eine unbekannte Person in der Nacht mehrfach auf das Auto geschossen. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Ein Mann, der am Vorabend am gleichen Ort ausgerastet ist und offenbar längere Zeit wütend herumgebrüllt hat, wirft weitere Fragezeichen auf.

Köln: Schüsse auf Ford Fiesta in Vingst – „erheblicher Schaden“

„Nach bisherigen Ermittlungen sollen zwischen 0:40 Uhr und 1 Uhr vier Schüsse aus einer Schusswaffe auf den an der Einmündung Limbachstraße/Waldstraße auf einem Privatparkplatz stehenden Fiesta abgegeben worden sein“, erklärt ein Polizeisprecher aus Köln am Nachmittag. Die Besitzerin (53) bemerkte den „erheblichen Schaden“ demnach aber erst am Donnerstagvormittag und rief danach die Polizei.

Die steht nun vor einem Rätsel. Wer hat die Schüsse auf den Ford Fiesta in Vingst (Stadtbezirk Kalk) abgefeuert? Mysteriös ist in dem Zusammenhang auch ein Vorfall mehrere Stunden zuvor am gleichen Ort. Denn gegen 21 Uhr, also rund vier Stunden, bevor auf den Fiesta geschossen wurde, soll dort ein etwa 30- bis 35-jähriger Mann (normale Statur) vor Wut ausgerastet sein. Er habe dort „etwa 45 Minuten wütend und beleidigend gebrüllt und mit seinem Fahrzeug gehupt“, so der Polizeisprecher. Offenbar war sein Auto zuvor beschädigt worden. Die Polizei prüft nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt.

Köln-Vingst: Polizei sucht Zeugen nach Schüssen auf Ford Fiesta

Die Polizei ermittelt weiter und sucht nun dringen Zeugen. Die Ermittler fragen:

Hinweise nehmen die Ermittler telefonisch unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (bs/ots) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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