Änderungen nach Ostern?

Wird die Kinderbetreuung in den Kitas bald wieder normal? NRW-Minister weckt Hoffnungen

Kinderbetreuung in NRW ist während der Corona-Pandemie ein großes Problem für alle Beteiligten. Kehrt nach Ostern mehr Normalität ein? Ein Minister macht Hoffnung.

Hamm - Familien sind von der Corona-Krise besonders gebeutelt - nicht nur Eltern von Schulkindern müssen Job, Haushalt und Homeschooling unter einen Hut bekommen. Auch Eltern von Kita-Kindern waren und sind oft ratlos - sowie dadurch belastet, dass Kinderbetreuung in großen Teilen wegfiel und noch immer nicht wieder im normalen Umfang stattfindet. Nordrhein-Westfalens Familienminister Joachim Stamp (FDP) macht nun aber Hoffnung auf noch mehr Normalität. Er rechnet damit, dass nach Ostern trotz Corona-Pandemie wieder eine annähernd reguläre Kindertagesbetreuung in NRW möglich sein wird. (News zum Coronavirus)

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
MinisterpräsidentArmin Laschet

Kita-Betrieb nach Ostern trotz Corona wieder regulär? NRW-Familienminister macht Hoffnung

Derzeit werden Kinder in festen Kita-Gruppen betreut - allerdings nicht in vollem Umfang. Es sind pauschal zehn Wochenstunden weggekürzt worden. Für die meisten Familien ist das noch weit mehr als sie in den härtesten Wochen des Corona-Lockdowns zu hoffen gewagt hatten.

Zwar hatten Eltern auch vorher schon die Möglichkeit, ihre Kinder in die Notbetreuung zu geben - unabhängig davon, ob sie selbst im Job systemrelevant sind. Dennoch waren sie gebeten worden, darauf zu verzichten, und wo immer es geht, die Kinder zuhause zu betreuen. Eine Bitte, der viele Familien nach Kräften nachkamen. Dass Kitas und Schulen zumindest teilweise wieder für alle öffneten, war da eine gute Nachricht.

Kita-Betrieb nach Ostern trotz Corona wieder regulär? NRW-Familienminister optimistisch

Mit seinem Statement macht NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) nun Hoffnung auch noch mehr Normalität bei der Kinderbetreuung nach Ostern. Die große Impfbereitschaft bei Kita-Erziehern und Tageseltern stimme ihn „sehr optimistisch, dass wir nach der Osterpause wieder zu weitgehender Normalität zurückkehren können“, sagte er am Freitag in Düsseldorf.

Seit Montag können sich Erzieherinnen, Tageseltern und ein Teil der Lehrer impfen lassen. Außerdem haben diese Berufsgruppen schon seit einigen Wochen die Möglichkeit, sich zweimal wöchentlich auf das Coronavirus testen zu lassen. Dass die Corona-Pandemie auch für die Erzieher eine große Belastung ist, ist immer wieder von Betroffenen zu hören. Nähe zu den Kleinen lässt sich in diesem Beruf kaum verhindern, Masken erschweren die Kommunikation. Aufgrund dieser Tatsachen hatte mancher Kita-Mitarbeiter Angst vor einer Infektion.

Kita-Betrieb nach Ostern wieder regulär? NRW-Familienminister macht Hoffnung

Wie Bildungsexperten immer wieder betonten, bleibt mangelnde soziale Teilhabe für Kinder im Kita-Alter zudem nicht ohne Folgen. Auch deshalb dürften Familien hoffen, dass Familienminister Stamp Recht behält und Kinderbetreuung nach Ostern noch weiter wieder hochgefahren werden kann. Sorgen bereitet in dieser Hinsicht allerdings, dass etwa in der Stadt Hamm immer mehr Schüler und Kita-Kinder mit dem Coronavirus infiziert sind.

In Sachen Ostern hoffen viele Menschen dennoch auf die Möglichkeit, in den Urlaub zu fahren. Mehrere Bundesländer haben diese Hoffnungen jetzt gestärkt.

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