Sperrungen möglich

Kirschblüte in Bonn: Stadt verschärft Corona-Regeln - das müssen Besucher wissen

Die Kirschblüte lockt jedes Jahr viele Menschen nach Bonn. Noch sind die Bäume kahl, doch die Stadt reagiert bereits wegen Corona. Das müssen Besucher wissen.

Bonn - Es ist das Instagram-Motiv im Frühjahr in Nordrhein-Westfalen: die Kirschblüte in Bonn. Die rosafarbenen Bäume in der Altstadt verzaubern jedes Jahr viele Besucher und bieten neben einem tollen Anblick auch eine beliebte Kulisse für Fotos. Doch in Corona-Zeiten blickt die Stadt mit Sorge auf das bevorstehende Naturschauspiel - und verschärft für die Saison 2021 die Regeln. (News zum Coronavirus)

StadtBonn
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner318.809 (2016)

Kirschblüte in Bonn: Stadt verschärft Corona-Regeln für Saison 2021 - das müssen Besucher wissen

Bislang zeigen sich erst vereinzelt ein paar rosa Blüten in der Bonner Altstadt. Doch die Kirschblüte wirft schon ihre Schatten voraus.  Seit Montag (29. März) müssen Fußgänger dort eine Maske tragen.

Damit verschärft Bonn die Maskenpflicht. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat die Stadt am Freitag veröffentlicht. Demnach müssen Spaziergänger in der Altstadt von 9 bis 22 Uhr eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) tragen. Diese Regel gilt bis zum 18. April 2021 auf diesen Straßen und Plätzen:

  • Breite Straße,
  • Dorotheenstraße (zwischen Adolfstraße und Breite Straße),
  • Franzstraße,
  • Georgstraße (zwischen Adolfstraße und Heerstraße),
  • Heerstraße (zwischen Franzstraße und Kölnstraße),
  • Im Krausfeld (zwischen Adolfstraße und Heerstraße),
  • Maxstraße,
  • Michaelstraße,
  • Paulstraße,
  • Peterstraße,
  • Schützenstraße,
  • Vorgebirgsstraße (zwischen Adolfstraße und Heerstraße) sowie Wolfstraße. 

„Die Masken dürfen grundsätzlich auch nicht für den Konsum von Getränken sowie Nahrungs- und Genussmitteln (Tabak) abgesetzt werden“, teilt die Stadt Bonn mit.

Kirschblüte in Bonn: Stadt verschärft Corona-Regeln - Sperrungen möglich

Von einer Sperrung der Straßen, in denen die Kirschblüte im Frühjahr die Besucher massenhaft anzieht, will Bonn erst einmal absehen. Aber: Sollte der Besucherandrang zu groß sein oder sich die Verstöße gegen die Corona-Regeln häufen, sollen einzelne Straßen auch gesperrt werden. Der Stadtordnungsdienst werde die Einhaltung der Maskenpflicht „restriktiv kontrollieren“.

Die Kirschblüte lockt jedes Jahr viele Menschen nach Bonn. 2020 wurde die Altstadt wegen zu vieler Besucher dicht gemacht. In diesem Jahr hat die Stadt zunächst die Maskenpflicht verschärft.

Im vergangenen Jahr hatte Bonn die Altstadt kurz nach Beginn der Kirschblüte für Besucher dicht gemacht, weil trotz vorheriger Appelle zu viele Menschen gekommen waren. In Bonn greift mit Inkrafttreten der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW zunächst noch keine Notbremse (Stand 29. März). Demnach werden Lockerungen der Regeln noch nicht zurückgenommen.

Narzissen blühen bald in der Eifel: Bürgermeister appellieren wegen Corona an Besucher

Auch in der Eifel lockt jedes Jahr ein farbenprächtiges Naturschauspiel viele Schaulustige an: die Narzissenblüte. „Noch ist es nicht so weit. Es müssten erst noch ein paar zusammenhängende sonnige Tage kommen“, sagte eine Sprecherin der Gemeinde Hellenthal. Bei der Vollblüte leuchten Millionen gelber Blüten im Perlenbachtal und im Fuhrtsbachtal bei Monschau sowie im Oleftal bei Hellenthal.

Wenn es demnächst so weit ist, sollen die Narzissenwiesen erstmal grundsätzlich zugänglich bleiben. Auf die sonst üblichen geführten Wanderungen werde aber verzichtet. An verschiedenen Stellen sollen Lotsen eingesetzt werden, die auf die Einhaltung der Corona-Regeln achten, aber auch Fragen zu den Narzissenwiesen beantworten sollen.

Die Bürgermeister von Monschau, Büllingen und Hellenthal appellieren an Besucher, sich an die Corona-Regeln zu halten. „Polizei und Ordnungsamt werden auf jeden Fall vor Ort sein“, sagte die Sprecherin. Falls der Andrang zu groß wird, könne - wie im vergangenen Jahr - eine Sperrung von Parkplätzen und Zuwegen nötig werden. (mit dpa-Material)

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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