Im Hauptbahnhof Dortmund

Kinder sexuell im Zug nach Hagen belästigt: Polizei sucht älteren Mann

Eine Sitzplatz in einem Regionalexpress (Zug)
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Im Regionalexpress von Dortmund nach Hagen soll ein älterer Mann drei Kinder sexuell belästigt haben.

Die Polizei sucht einen Mann, der drei junge Kinder im Zug nach Dortmund nach Hagen sexuell belästigt haben soll. Er habe vor ihnen an seinem Glied manipuliert.

Hagen/Dortmund - Zu der sexuellen Belästigung soll es am Samstagmittag im RE4 im Dortmunder Hauptbahnhof gekommen sein. Nach Angaben der 33-jährigen Aufsichtsperson der Kinder wollten diese zusammen mit dem Zug nach Hagen reisen. Deshalb hätten sie um 12.07 Uhr den Zug im Dortmunder Hauptbahnhof betreten. Zwecks Sitzplatzsuche habe die 33-Jährige die Kinder in dem Zug vorgeschickt. Als sie kurz darauf die Kinder an ihrem Sitzplatz gefunden habe, hätten diese einen „verstörten“ Eindruck auf sie gemacht. Deshalb hätte sie die Minderjährigen befragt. Die Kinder sind acht bzw. neun Jahre alt.

Diese erklärten ihr, dass ein unbekannter Mann gezielt vor ihnen sein Geschlechtsteil entblößt und an diesem manipuliert habe. Als die 33-jährige Dortmunderin kurz darauf die Sitzplatzgruppe der Kinder erreichte, habe der Mann fluchtartig den Zug verlassen. Diesen habe die Dortmunderin noch verfolgt und mehrmals laut zugerufen. Umgedreht hätte sich der Tatverdächtige jedoch nicht und hätte kurz darauf schnellen Schrittes den Hauptbahnhof verlassen.

Die Bundespolizei sicherte Videoaufzeichnungen im Bahnhof und ordnete die Sicherung der Videoaufzeichnungen aus dem Zug an. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen sexueller Handlung vor Kindern eingeleitet. Die Bundespolizei bittet um Hinweise zum Tatverdächtigen, der sich gegen 12:05 Uhr auf dem Bahnsteig zu Gleis 4, am und im RE 4 aufgehalten hat. Dieser wird wie folgt beschrieben:

  • Älterer Mann
  • Schwarze Schuhe, schwarze Hose, schwarze Jacke, blauer Kapuzenpulli
  • Blinde Haare
  • Trug eine Brille
  • Trug eine dunkle Umhängetasche
  • Mutmaßlich Deutscher

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888000 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

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