Plötzliche Turbulenzen

Tod in den Alpen: Gleitschirmflieger aus NRW stürzt 300 Meter in die Tiefe

Ein Gleitschirmflieger aus NRW ist in den Alpen tödlich verunglückt.
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Ein Gleitschirmflieger aus NRW ist in den Alpen tödlich verunglückt. (Symbolfoto)

Tödlicher Absturz in den Alpen: Ein Mann aus NRW geriet bei einem Gleitschirm-Flug in Turbulenzen - und stürzte schließlich aus 300 Metern in die Tiefe. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Wesseling/Kärnten - Als ein 53-jähriger Mann aus Deutschland am Samstagmittag gegen 13 Uhr auf der Emberger Alm in Kärnten in Österreich zu einem Gleitschirmflug startete, ahnte er wohl noch nicht, dass es sein letzter werden sollte. Wie die Polizei Kärnten mitteilte, sei der erfahrene Flieger mit seinem Gleitschirm von einem „behördlich genehmigten Startplatz für Para- und Hängegleiter“ in der Nähe der Gemeinde Berg im Drautal im südlichen Österreich in die Luft gegangen.

RegionKärnten
Fläche9.536 km²
HauptstadtKlagenfurt am Wörthersee

Kärnten: Gleitschirmflieger aus NRW stürzt 300 Meter in die Tiefe

Ein Zeuge habe dann beobachtet, die der Mann „vermutlich flugtechnische Schwierigkeiten“ bekommen habe und aus rund 300 Metern Höhe in einem Spiralflug unkontrolliert in die Tiefe gestürzt sei - und das, obwohl sein Notschirm aktiviert gewesen sei.

Die Rettungsleitstelle beorderte direkt Einsatzkräfte zur Absturzstelle. Ein per Hubschrauber zum Unglücksort geflogener Notarzt konnte aber nur den Tod des 53-Jährigen feststellen. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) handelt es sich beim Verunglückten um einen Mann aus Wesseling bei Köln (NRW). Er sei „bei sehr gutem Flugwetter“ gestartet, bevor es zu dem schrecklichen Unglück kam.

Vor wenigen Wochen war eine Familie aus dem Kreis Soest in den Alpen in akute Lebensgefahr geraten: Bei einem Ausflug verirrten sich zwei Männer und ein Kind im sogenannten Todesgraben - und mussten aufwendig gerettet werden. Im Sauerland hatte ein Gleitschirmflieger großes Glück: Er blieb in etwa 20 Metern Höhe in einem Baum hängen. Die Feuerwehr und Höhenretter mussten ihn aus seiner misslichen Lage befreien.

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