Kadaver wird in Arnsberg untersucht

Große Aufregung um gerissenes Reh: War es doch kein Hund?

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Siegerland - Das Schock-Foto von einem gehäuteten Reh hat für großes Aufsehen gesorgt. Ein Jäger vermutete hinter der Attacke einen Jack-Russell-Terrier. Das bezweifelten viele Leser. Jetzt soll der Kadaver untersucht werden.

Der Artikel, vor allem aber das Foto, rief zahlreiche Hundebesitzer und -freunde auf den Plan, die teils die Einschätzung der Jäger, nach der der Hund das Wild von hinten angegriffen, durch Bisse in die Hinterläufe fluchtunfähig gemacht und an dem wehrlosen Tier in einen Blutrausch geraten sei, anzweifelten. Vor allem aber kam es ihnen seltsam vor, dass der Hund das Reh auch noch abgehäutet haben soll.

Eine Tierärztin und Terrierbesitzerin aus der Nähe von Karlsruhe meldete sich per Mail: „Offensichtlich“ sei ein Mensch mit einem Messer am Werk gewesen, wie man an der sauber an allen vier Beinen auf gleicher Höhe abgetrennten Decke (Fell in der Jägersprache) mühelos erkennen könne.  

Hier geht es zum Artikel mit dem Schock-Foto

Wegen der großen Aufregung um den Fall im Jagdrevier Irmgarteichen-Helgersdorf hat der Amtstierarzt des Kreises Siegen-Wittgenstein, Ludger Belke, inzwischen den Kadaver angefordert, um diesen in einer Arnsberger Pathologie untersuchen zu lassen und somit Licht in den Fall zu bringen. Mit Ergebnissen wird Ende Januar gerechnet.

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