Dringender Tatverdacht gegen afrikanischen Asylbewerber

22-Jährige in Ahaus getötet: Fahndung nach Mann aus Nigeria

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[Update 13.48 Uhr] Münster - Nach dem Tötungsdelikt an einer jungen Frau (22) in der Nacht zu Samstag im münsterländischen Ahaus fahnden die Staatsanwaltschaft Münster, die Polizei Borken und das Polizeipräsidium Münster nach einem 27-jährigen Asylbewerber aus Nigeria. Er steht im dringenden Tatverdacht, die 22-Jährige mit mehreren Messerstichen getötet zu haben.

"Ein 27-jähriger Asylbewerber aus Nigeria hat in den letzten Wochen den Kontakt zur 22-jährigen Frau gesucht", wurde Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Sonntagmittag in einer Pressemitteilung zitiert. 

"Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ist der Mann dringend tatverdächtig, die Frau getötet zu haben. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Münster beim Amtsgericht Münster einen Haftbefehl wegen Totschlags beantragt." Der Nigerianer sei seit der Tat flüchtig, nach ihm werde gefahndet.

Die Verstorbene sei am Samstag im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Münster obduziert worden. "Im Oberkörper und Hals wurden eine Vielzahl von Stichverletzungen festgestellt", erläuterte der Oberstaatsanwalt. "Der erhebliche Blutverlust führte unweigerlich zum Tod der jungen Frau."

Zeugen hatten Hilferufe gehört und eine Person gesehen, die sich über die am Boden liegende Frau beugte, wie Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst berichtet hatten.

Noch bevor die Polizei eintraf, flüchtete der Unbekannte. Die 22-Jährige starb kurz darauf im Krankenhaus an ihren Verletzungen. - dpa/eB

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