Scheunenbrand in Iserlohn

Scheune in Flammen - Feuerwehr mit Großaufgebot bis in die Nacht im Einsatz

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In einem Stallgebäude in Iserlohn brannten am Sonntag Heuballen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Ein Scheunenbrand hat am Sonntag rund 90 Einsatzkräfte in Iserlohn beschäftigt. Ein Gebäude ist komplett abgebrannt.

  • Bei einem Brand in Iserlohn ist ein Gebäude abgebrannt.
  • Hunderte Heuballen waren darin gelagert.
  • Die Feuerwehr war stundenlang mit den Löscharbeiten beschäftigt. 

Iserlohn - Gegen 16 Uhr am Sonntagmittag meldeten Anwohner in der Straße Beringweg in Drüpplingsen brennende Heuballen in einem Gebäude. Die Feuerwehr Iserlohn rückte mit zahlreichen Einsatzkräften aus. 

Bereits auf der Anfahrt konnten die Brandschützer eine starke Rauchentwicklung erkennen, teilte die Feuerwehr noch in der Nacht mit. Bei der Ankunft bestätigten sich dann die Meldungen der Anwohner: In einer Scheune brannten Quaderballen.  

Starke Rauchentwicklung: Die Scheune konnte nicht mehr gerettet werden.

Scheunenbrand in Iserlohn: Gebäude kann nicht gerettet werden

Mit mehreren C-Rohren bekämpften die Brandschützer die Flammen von innen und außen. Die Ausbreitung des Feuers auf ein kleines angrenzendes Waldstück konnte verhindert werden. Der Dachstuhl der Scheune fiel den Flammen dennoch zum Opfer. 

"Wir müssen nun mit einem Bagger das Heu herausholen, auseinander ziehen und löschen. Das kann sich durchaus noch bis in die Nacht hinziehen", erläuterte Einsatzleiter Eike Schmale am Sonntagabend. Bis in die Nacht waren die rund 90 Einsatzkräfte vor Ort. 

Die Quaderballen wurden sukzessive aus dem Gebäude und auseinander gezogen, um die Glutnester löschen zu können.

Im Laufe der Löscharbeiten kristallisierte sich auch der Schadensumfang heraus. Dass das einzeln stehende Gebäude durch das Feuer komplett zerstört wurde, stand frühzeitig fest. Doch es handelte sich mitnichten lediglich um eine Scheune. In dem gemauerten Haus befanden sich unter anderem zwei große Garagen mit diversen kleinen Fahrzeugen, und im Obergeschoss sogar eine Küche. Zu retten war kaum noch etwas.

Scheunenbrand in Iserlohn: Brandursache noch ungewiss

Der im Anwesen lebenden Familie steht der Schreck ins Gesicht geschrieben. Zwar herrschte Erleichterung, weil die Flammen nach dem Durchzünden des Daches vom Wohnhaus ferngehalten werden konnten, doch nach Angaben eines Familienmitgliedes macht man sich doch Gedanken um die Brandursache. 

Das verbrannte Stroh ist das kleinste Problem: "Das war ein Vorrat, der vielleicht bis Januar gereicht hätte", heißt es. Mit dem Stroh werden drei Pferde versorgt, und bei einem Bauern aus der Umgebung wird es wohl leicht Nachschub geben. 

Bis in die Nacht waren die Einsatzkräfte vor Ort und mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. 

Verletzt wurde glücklicherweise bei dem Brand niemand. Aufgrund der abseits gelegenen Einsatzörtlichkeit musste eine Schlauchleitung von mehr als 400m von der Hauptstraße zur Einsatzstelle gelegt werden. Die Drüpplingser Straße war in diesem Bereich mehrere Stunden voll gesperrt.

Scheunenbrand in Iserlohn: Feuerwehr mit Großaufgebot vor Ort

Die Löschgruppen Sümmern, Drüpplingsen, Hennen und Leckingsen sowie die Sondereinsatzeinheit Funk waren zusammen mit der Berufsfeuerwehr Iserlohn vor Ort im Einsatz. Um 20 Uhr übernahmen die Löschgruppen Drüpplingsen und Hennen die Einsatzstelle um weitere Nachlöscharbeiten durchzuführen. Gegen Mitternacht kamen die Löschgruppen Ober- und Untergrüne ebenfalls in der Straße Beringweg zum Einsatz und nahmen die weiteren Nachlöscharbeiten und Nachschau vor. 

An der Feuerwache Dortmunder Straße stellten die Löschgruppen Iserlohner Heide, Bremke, die Drehleiter Letmathe und Sondereinsatzeinheit Funk den Brandschutz sicher. 

Zur Brandursache machte die Feuerwehr noch keine Angaben.

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