Zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Kripo und Hundertschaft durchsuchen Asylbewerberheim im MK - Polizei findet Waffen

Kriminalpolizei, Einsatzhundertschaft und ein Diensthundeführer haben am Mittwoch  in Iserlohn ein Asylbewerberheim durchsucht.
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Kriminalpolizei, Einsatzhundertschaft und ein Diensthundeführer haben am Mittwoch in Iserlohn ein Asylbewerberheim durchsucht. (Symbolbild)

[Update, Donnerstag, 27. August, 11.48 Uhr] Großeinsatz in Iserlohn: Die Kriminalpolizei hat mit Polizisten der Einsatzhundertschaft am Mittwoch ein Asylbewerberheim durchsucht. Ein Mann wurde festgenommen. Er leistete massiven Widerstand und verletzte zwei Beamte.

Iserlohn - Mit richterlichen Beschlüssen schlugen am Mittwoch Ermittler der Kriminalpolizei des Märkischen Kreises sowie Polizisten der Einsatzhundertschaft und ein Diensthundeführer aus Olpe an einem Asylbewerberheim in Iserlohn auf.

Nach Angaben der Polizei seien mehrere Zimmer in der kommunalen Einrichtung in der Bleichstraße durchsucht worden. Es seien Zeugenhinweise eingegangenen, die von einem "regen Treiben" aus mehreren Wohnungen in dem Asylbewerberheim berichteten. Bei der Durchsuchung seien in den Zimmern Betäubungsmittel und Waffen gefunden und sichergestellt worden.

Laut Polizeimitteilung von Mittwoch, 26. August, ist ein 36-jähriger Mann aus Ghana festgenommen worden. Er habe "massiven Widerstand" geleistet, wobei zwei Polizeibeamte leicht verletzt worden sind.

Polizei meldet sich mit neuen Details zu Wort

Wie die Polizei nun am Donnerstag weiter mitteilte, ist bei der Durchsuchung am Vortag eine nicht unerhebliche Menge an Kokain sichergestellt worden, „die unterschiedlichen Tatverdächtigen zugeordnet“ werden kann. Außerdem stellte die Polizei eine „beeindruckende Anzahl an bereitgelegten Waffen wie Langmesser a la Crocodile Dundee sowie Baseballschläger“ sicher, heißt es weiter. Der Tatvorwurf gegen drei dort wohnende Tatverdächtige (24, 34 und 37 Jahre alt) lautet demnach: Betäubungsmittelhandel mit Waffen.

Das stellt laut Polizei einen Verbrechenstatbestand dar, bei dem eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr droht. Der 36-Jährige vorläufig festgenommene Ghanaer wurde entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

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