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Bluttat: Mann lauert seiner Frau auf und ersticht sie - 45-Jähriger in U-Haft

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Von: Kristina Köller

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Ein Mann hält ein Messer in der Hand.
In Ibbenbüren hat ein Mann seine Ehefrau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt - die Frau starb wenig später am Tatort. © dpa/picture-alliance

Eine 44-Jährige ist am Freitagmorgen in Ibbenbüren (NRW) bei einem Messerangriff ums Leben gekommen. Ihr in Trennung lebender Ehemann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Update vom 6. November, 12.45 Uhr: Die Obduktion hat mittlerweile bestätigt, dass die 44-Jährige durch Messerstiche in den Hals getötet wurde. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag in einer Pressemitteilung mit. „Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, seine getrennt lebende Ehefrau aus niedrigen Beweggründen ermordet zu haben, da er die Trennung nicht akzeptieren wollte“, wird Oberstaatsanwalt Dirk Ollech zitiert.

Gegen den 45-Jährigen erließ eine Richterin am Samstagmorgen Haftbefehl wegen Mordes. Der Beschuldigte äußerte sich nicht zum Ablauf der Tat. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Ibbenbüren (NRW): Zeugin alarmiert Rettungskräfte

[Erstmeldung] Ibbenbüren - Furchtbare Bluttat am Freitagmorgen in Ibbenbüren: Ein in Trennung lebender Ehemann soll seiner Frau auf der Straße aufgelauert und sie mit einem Messer getötet haben.

Eine Zeugin schlug am Freitagmorgen um 6.30 Uhr Alarm. Sie verständigte über den Notruf Rettungskräfte und Polizei darüber, dass ihre 44-jährige Bekannte aus Ibbenbüren durch den getrennt lebenden Ehemann schwer verletzt worden sei.

Ibbenbüren (NRW): Für verletzte Frau kommt jede Hilfe zu spät

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Münster sowie die Polizei Steinfurt mitteilten, fanden die Rettungskräfte vor Ort die lebensgefährlich verletzte Frau auf der Straße vor ihrer Wohnung. „Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für sie aber jede Hilfe zu spät, die 44-Jährige verstarb noch am Tatort“, so die traurige Zusammenfassung.

Eine Mordkommission aus Münster ermittelt nun zu den Hintergründen der Tat. „Durch Zeugenaussagen und sofort eingeleitete Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der in Trennung lebende Ehemann für den gewaltsamen Tod seiner Frau verantwortlich sein könnte“, erklärte der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Frank Schneemann. „Möglicherweise wollte er die Trennung des Paares nicht akzeptieren.“

Ibbenbüren (NRW): Polizisten nehmen Verdächtigen fest

Polizisten nahmen den 45-jährigen Beschuldigten in unmittelbarer Tatortnähe fest und brachten ihn zu einer Polizeiwache. Ersten Erkenntnissen zufolge soll er seiner Frau vor dem Haus aufgelauert und sie dann unvermittelt mit einem Messer angegriffen haben. Der Beschuldigte schweigt bislang zu den Tatvorwürfen, heißt es weiter.

„Zur Klärung der Todesursache wird der Leichnam heute (5. November) auf Antrag der Staatsanwaltschaft im Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster obduziert“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Die Ermittlungen dauern an.

Auch dieser Fall schockierte: Nach einer Schlägerei in der Altstadt von Düsseldorf ist ein junger Mann an seinen Verletzungen gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Totschlags. Ein Tatverdächtiger hat sich gestellt.

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