Geschichte wirft viele Fragen auf

Das grenzt an ein Wunder: Fast erfrorener Husky-Welpe hat überlebt

+
Das Tier wurde von den Tierfreunden Kamen aufgenommen und in eine Klinik gebracht.

Bergkamen - Es gibt gute Neuigkeiten rund um den Husky-Welpen, der am ersten Weihnachtstag fast erfroren in einem Kellereingang in Weddinghofen von einem Spaziergänger entdeckt wurde. Der Hund lebt.

Lange machten sich der Verein Tierfreunde Kamen und zahlreiche Tierliebhaber Sorgen um den Zustand des kleinen Husky-Welpen, der am ersten Weihnachtstag halb erfroren in einem Kellereingang in Weddinghofen entdeckt wurde. 

Jetzt die gute Nachricht: Der kleine Vierbeiner lebt. Das bestätigte Bernd Pentrop, Leiter der Pressestelle der Kreispolizeibehörde Unna, gegenüber dem Westfälischen Anzeiger.

Welpe war kurz davor, zu sterben

Dass der Husky-Welpe überlebt hat, grenzt an ein Wunder. Am ersten Weihnachtstag entdeckte ein Spaziergänger den kleinen Welpen halb erfroren und kaum noch identifizierbar in einem Kellereingang in Weddinghofen. 

Sofort verständigte er Regina Müller, Vorsitzende der Tierfreunde Kamen, und erzählte ihr von dem grausamen Fund. Eine Kollegin machte sich direkt auf den Weg zu dem Tier. „Er war kurz davor zu sterben“, so Müller. 

Für die Erstversorgung des geschwächten Vierbeiners sorgte eine Kamener Tierärztin. „Er hatte Untertemperatur, war am Krampfen und voller Erde“, erzählt Müller. Zur Weiterbehandlung wurde der Welpe in die Tierklinik Duisburg-Kaiserberg gebracht.

Schicksal des Welpen wirft Fragen auf

Lange bekamen die Kamener Tierfreunde aufgrund von datenschutzrechtlichen Gründen keine Auskunft von der Tierklinik über den Gesundheitszustand des Husky-Welpen mit dem Namen Sky. Generell wirft die Geschichte rund um den Husky-Welpen viele Fragen auf. Wie konnte es so weit kommen und wer ist für das traurige Schicksal des Hundes verantwortlich?

Am zweiten Weihnachtstag schrieb der Verein auf seiner Facebook-Seite folgendes: „Laut unseren Erkenntnissen wurde die Hündin, welche gestern morgen u.a. über ebay Kleinanzeigen gesucht wurde, vom ursprünglichen Besitzer an Bekannte abgegeben. Diese Bekannte ging nachts mit der Hündin Gassi, kam allerdings ohne den Welpen zurück. Sie erzählte ihrem Partner angeblich, dass die Hündin unterwegs verstorben sei und sie sie direkt beerdigt hätte. Dies würde zumindest erklären, weshalb die Praxis der Tierärztin voll mit Erde war und die Hündin schlimme Krampfanfälle hatte.“ 

Diese Dame habe, ohne das Wissen des neuen Halters, den Husky per ebay Kleinanzeigen gesucht, schrieb der Verein weiter. Der Kontakt zum Züchter, der Sky verkauft hatte, soll ebenfalls kein Licht ins Dunkel gebracht haben.

Die Tierfreunde erstatteten Anzeige, sodass die Polizei in dem Fall ermittelt. Zumindest geht es dem kleinen Welpen wieder gut und er kann sich erholen.

Viele schlimme Tierschicksale in den vergangenen Tagen

Bei einem Großbrand an Neujahr ist in Krefeld das Affenhaus des örtlichen Zoos vollständig niedergebrannt. Dutzende Tiere starben, darunter sehr alte Gorillas. Ursache für das Feuer waren wohl Himmelslaternen mit guten Wünschen.

In Werl hat sich eine Hündin durch eine Silvesterrakete so sehr erschreckt, dass sie dem Besitzer davonrannte. Das Tier lief auf die Autobahn und starb.

Besser meinte es das Schicksal mit dem Schwan, der für eine Vollsperrung der A2sorgte. Das Tier wurde mittlerweile in die Freiheit entlassen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare