Oberbergischer Kreis

Netter Versuch: Raser will sich mit Rennstrecken-Erfahrung rausreden

Ein Motorradfahrer, der viel zu schnell unterwegs war, hat versucht, sich bei der Polizei rauszureden. Er verfüge über viel Erfahrung auf der Rennstrecke.

Hückeswagen/Wipperfürth - Die Polizei ermittelt wegen mehrerer Verkehrsdelikte gegen zwei Motorradfahrer. Die waren bereits am Sonntagnachmittag in Hückeswagen (NRW) durch ihre rasante Fahrweise aufgefallen, wie die Polizei im Oberbergischen Kreis am Mittwoch mitteilte.

Die beiden Männer waren demnach gegen 17.30 Uhr von einem Kradfahrer der Polizei beobachtet worden, als sie im Innenstadtbereich von Hückeswagen mehrere Autos mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit überholten. Der Kradfahrer folgte den Motorrädern auf der Bundesstraße 237 in Richtung Wipperfürth, wobei sie auch dort zum Teil weit über die zulässige Höchstgeschwindigkeit hinaus unterwegs waren und weitere Fahrzeuge überholten.

Hückeswagen/Wipperfürth (NRW): Motorradfahrer versucht sich rauszureden

Nachdem zwischenzeitlich der Sichtkontakt zu den Krädern abgebrochen war, traf eine Streifenwagenbesatzung wenig später einen der Motorradfahrer auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in Wipperfürth an.

„Der Fahrer, ein 53-Jähriger aus Reichshof, war hinsichtlich seiner Fahrweise völlig uneinsichtig und hob hervor, dass er durch regelmäßigen Fahrten auf der Rennstrecke ein hohes fahrerisches Können aufweise“, so die Polizei wörtlich.

Kennzeichen passt nicht zu Motorrad - Fahrer will keine Angaben machen

Zudem stellte sich heraus, dass an dem zweiten Motorrad, das nicht mehr angetroffen werden konnte, ein nicht zu dem Motorrad passendes Kennzeichen angebracht war. Dieses Kennzeichen war ebenfalls auf den 53-jährigen Reichshofer ausgegeben. Zu den genaueren Umständen wollte er sich laut Polizei allerdings nicht äußern.

Neben einer Strafanzeige fertigte die Polizei auch einen Bericht an die Straßenverkehrsbehörde, da die Beamten Zweifel an der charakterlichen Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen hatten.

Ein ohrenbetäubender Knall hat in der Nacht die Anwohner in Steinhagen (NRW) aus dem Schlaf gerissen. Mit Sprengstoff wurde bei einem Juwelier eingebrochen.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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