Corona-Verstöße

Hochzeit mit 60 Beteiligten aufgelöst - Zeitgleich steigt weitere Sause - Polizei schreitet ein

Nordrhein-Westfalen, Paderborn: Figuren als Hochzeitpaar gestaltet stehen in der Auslage eines Juweliers, der Ringe und Schmuck zur Trauung anbietet.
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Große Hochzeiten sind in Zeiten von Corona untersagt. In Gelsenkirchen wurden gleich zwei Feierlichkeiten aufgelöst.

Die Polizei hat eine illegale Hochzeitsfeier mit 60 feiernden Personen aufgelöst. Doch es sollte nicht der einzige Einsatz bleiben. Die nächste Ruhestörung folgte zugleich.

Gelsenkirchen - Die Polizei hat am Sonntag eine Hochzeitsfeier in Gelsenkirchen Schalke aufgelöst. Gegen 17 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, nachdem sie eine größere Anzahl feiernder Personen an der Hülsmannstraße bemerkt hatten. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtGelsenkirchen
RegierungsbezirkMünster
Fläche104,8 km²
Einwohner259.645 (31. Dez. 2019)

Illegale Hochzeit in Gelsenkirchen: Polizei löst Feier mit 60 Menschen auf - Verstöße gegen Corona-Schutzverordnung

Tatsächlich stießen die eingesetzten Polizeibeamten in einer Wohnung an der genannten Örtlichkeit auf rund 60 Beteiligte. Die Beamten lösten die Feier umgehend auf, stellten die Personalien aller Anwesenden fest und erteilten ihnen Platzverweise. Im Anschluss daran fertigten die Einsatzkräfte entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das sollte nicht der einzige Verstoß gegen die aktuell geltende Corona-Schutzverordnung bleiben. Etwa zeitgleich ging bei der Leitstelle der Polizei ein Notruf ein, in dem ein Anrufer eine Ruhestörung in Gelsenkirchen-Rotthausen meldete. Dort feierten zur gleichen Zeit in einer Wohnung an der Schwarzmühlentraße rund 20 Personen. Auch hier lösten die Polizeibeamten die Zusammenkunft auf und fertigten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Große Hochzeitsfeiern sind aufgrund der Corona-Krise derzeit untersagt. Trotzdem halten sich nicht alle an die geltende Verordnung. Auch in Hamm widersetzten sich Heiratende den Regeln - und das hatte Folgen. Zwischenzeitlich war etwa ein Drittel der Infektionen mit dem Coronavirus in der zweiten Welle in Hamm auf die Hochzeitsfeierlichkeiten zurückzuführen.

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