Haus unbewohnbar

Nach Großeinsatz wegen Dachstuhlbrand: Ursache für Feuer steht fest

Dach in Flammen: Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.
+
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die Wohnung bereits in Flammen.

Mit rund 70 Kräfte ist die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand ausgerückt. Das Haus ist unbewohnbar, aufmerksame Nachbarn verhinderten das Schlimmste.

Update vom 24. März, 12.40 Uhr: Nach dem Feuer in der Winterbachstraße in Hilchenbach-Dahlbruch haben Brandsachermittler der Polizei nun die Brandursache ermittelt. Ein technischer Defekt an einem Kabel soll den Dachstuhlbrand am vergangenen Samstagabend verursacht haben. Große Teile des Dachstuhls und die darunter liegende Wohnung wurden bei dem Feuer erheblich beschädigt. Wie die Polizei am Mittwoch auf Nachfrage erklärte, sei das Mehrfamilienhaus in dem Hilchenbacher Ortsteil aktuell durch das Feuer und großen Mengen an Löschwasser unbewohnbar. Zur Sachschadenshöhe konnte die Polizei aktuell noch keine Angaben machen. Verletzt worden war bei dem Feuer niemand.

Dach brennt lichterloh - Katzen im letzten Moment gerettet

[Erstmeldung vom 20. März, 21.18 Uhr] Hilchenbach - Rund 70 Einsatzkräften der Feuerwehr bekämpfen am Samstagabend einen Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses an der Winterbachstraße im Hilchenbacher Ortsteil Dahlbruch. Nachbarn hatten das Feuer entdeckt und den Notruf gewählt. Gleichzeitig hatten sie durch Klingeln zwei junge Mieter über das Feuer informiert, die sich noch in einer der unteren Wohnungen aufhielten. Sie konnten das Gebäude verlassen und in Sicherheit bringen.

Die Feuerwehr aus Dahlbruch, Müsen und Kredenbach war von der Kreisleitstelle alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt machte eine Rauchwolke deutlich, dass es ordentlich brennen müsse. Dieses Bild zeigte sich auch den rasch eintreffenden Einsatzkräften. Nach einer kurzen Rückmeldung an die Leitstelle alarmierte diese auch noch Einheiten aus Hilchenbach und Helberhausen nach.

Dachstuhlbrand in Hilchenbach: Rund 70 Einsatzkräfte vor Ort

Unter Atemschutz gingen mehrere Trupps zum Innengriff in die Wohnung und versuchten die Flammen abzulöschen. Die Wasserversorgung war über das städtische Hydrantennetz aufgebaut worden. „Da aber der Wasserdruck nicht so stark war, haben wir eine zusätzliche Versorgung über einen nahegelegenen Teich aufgebaut“, erklärte Jürgen Saßmannshausen von der Feuerwehr.

Die Feuerwehr rettete die Katzen - sie waren noch in der Wohnung.

Da die Flammen bereits große Teile des Dachstuhls aufgefressen hatten, wurde die Gefahr für die Einsatzkräfte in der betroffenen Dachgeschosswohnung zu groß. Daraufhin wurde auch über die Drehleiter und vom Boden aus mit voller Kraft gelöscht. Damit konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden.

Dach in Flammen: Haus ist unbewohnbar

Feuerwehr im Einsatz: Dachstuhl brennt in Hilchenbach

Dach in Flammen: Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.
Dach in Flammen: Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.
Dach in Flammen: Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.
Dach in Flammen: Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.
Feuerwehr im Einsatz: Dachstuhl brennt in Hilchenbach

Die Mieter der betroffenen Wohnung waren zu diesem Zeitpunkt nicht Zuhause. Sie kamen aber wenig später zur Unglücksstelle und erklärten den Einsatzkräften, dass noch zwei Katzen in der Wohnung seien. Die konnten die Feuerwehrkräfte an einem offenen Fenster ausfindig machen und ins Freie retten. Glücklicherweise kamen die Katzen unverletzt und nur mit dem Schrecken davon. Überglücklich nahmen die Besitzer sie unter Tränen in Empfang.

Laut Aussage der Polizei dürfte das Haus aktuell nicht bewohnbar sein. Die betroffene Familie kam bei Freunden unter. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe kann die Polizei noch keine Angaben machen. Brandsachvermittler werden die weiteren Ermittlungen übernehmen.
 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare