Brand in Herne

Großeinsatz im Ruhrgebiet: Feuerwehren aus dem Kreis Soest im Einsatz

Die Feuerwehren aus Lippstadt, Soest und Werl unterstützen bei einem Einsatz in Herne. (Symbolfoto)
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Die Feuerwehren aus Lippstadt, Soest und Werl unterstützen bei einem Einsatz in Herne. (Symbolfoto)

Am Donnerstagmittag wurden Feuerwehr-Einheiten aus dem Kreis Soest ins Ruhrgebiet gerufen. In Herne-Holsterhausen komme es nach einem Brand derzeit zu einer extremen Geruchsbelästigung.

Kreis Soest/Herne - Der Messzug des Kreises Soest wurde am Donnerstagmittag nach Herne-Holsterhausen gerufen. 

Bei der Herner Firma Suez - einem Betrieb, in dem Bodenreinigungs- und Abfallbehandlungs-Arbeiten durchgeführt werden - sei ein Brand ausgebrochen. In der Folge komme es zu einer starken Geruchsbelästigung, warnt die Stadt Herne über die App "Nina".

Brand in Herne: Einheiten aus Lippstadt, Soest und Werl im Einsatz

Mess-Fahrzeuge der Feuerwehren Lippstadt, Soest und Werl wurden angefordert, um die Feuerwehr Herne bei Luftmessungen zu unterstützen. Aus Lippstadt und Soest sind die sogenannten ABC-Erkunder, aus Werl die Messleit-Komponente im Einsatz, erklärte die Rettungsleitstelle in Soest.

Laut Angaben des Online-Portals halloherne.de werden zwischen 20 und 30 Personen derzeit vom Rettungsdienst behandelt, da sie über Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen klagen.

Die Geruchsbelästigung im Stadtteil Holsterhausen soll im Augenblick keine Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger darstellen. Die Feuerwehr rät allerdings dazu, Türen und Fenster im betroffenen Bereich vorsorglich zu schließen.

Bereits vor rund einer Woche war bei der Firma Suez ein Brand ausgebrochen, auch hier war der Messzug aus dem Kreis Soest im Einsatz. 

In der Firma lagern hochgiftige Altlasten, die zum Beispiel Quecksilber enthalten können.

Großeinsatz der Feuerwehr auch in Mülheim an der Ruhr

Auch an anderer Stelle im Ruhrgebiet gibt es derzeit einen Großeinsatz der Feuerwehr. Auf der A40 in Mülheim an der Ruhr hat ein Tanklastzug mit 35.000 Litern Kraftstoff Feuer gefangen. 

Der Lastwagen war vermutlich nach einem Unfall mit einem Auto in Brand geraten, wie ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag sagte. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge hätten sich noch selbstständig retten können. Der Tanklastzug stand unter einer Straßenbrücke und brannte in voller Ausdehnung, sagte der Sprecher weiter. 

Er habe 25.000 Liter Super-Kraftstoff und 10.000 Liter Diesel-Kraftstoff an Bord gehabt. Die Feuerwehr sei bislang mit rund 30 Fahrzeugen im Einsatz. Feuerwehrkräfte aus Duisburg seien angefordert. Die Autobahn wurde in beiden Richtungen voll gesperrt. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Wir berichten weiter.

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