Kontaktbeschränkungen in NRW kommen - auch für Geimpfte? Das ist im Gespräch

Wegen der hohen Corona-Zahlen hat NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst härtere Regeln angekündigt. Kommen jetzt Kontaktbeschränkungen für alle? Was diskutiert wird.
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Parteien streiten über Corona-Kurs in NRW
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Bußgelder in NRW erhöht: Verstöße gegen Corona-Regeln werden deutlich teurer
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Hendrik Wüst


Hendrik Wüst wurde am 19. Juli 1975 in Rhede im westlichen Münsterland. Dort wuchs er mit seinen Eltern und seinen beiden Schwestern auf – und lebt auch heute noch dort mit seiner Familie um Ehefrau Katharina. Gemeinsam mit Freunden gründete Hendrik Wüst 1990 die Junge Union in Rhede, seit 1992 ist er Mitglied in der CDU. Seit 2005 wurde der als Rechtsanwalt zugelassene Hendrik Wüst vier Mal direkt für eine Heimat in den nordrhein-westfälische Landtag in Düsseldorf gewählt. Seit 2013 ist er dazu Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen. 2017 berief Armin Laschet ihn dann zum Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit dem 27. Oktober 2021 ist Hendrik Wüst der zwölfte Ministerpräsident von NRW.

Kutschaty kritisiert Corona-Plan in NRW: „Worauf warten Sie noch, Herr Wüst?“

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat einen Corona-Plan für NRW vorgelegt. Wann die Maßnahmen in Kraft treten, ist noch offen. SPD-Chef Kutschaty kritisiert das scharf.
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Hendrik Wüst in der Krise: Harte Kritik am Corona-Kurs in NRW

Hendrik Wüst ist seit drei Wochen Ministerpräsident von NRW und er will es auch nach der Landtagswahl bleiben. Doch die Kritik an seinem Corona-Kurs ist massiv.
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2G-Regel in NRW? Immer mehr fordern Einschränkungen für Ungeimpfte

Die Corona-Zahlen steigen auch in NRW. Der Ruf nach einer 2G-Regel wird lauter. Die SPD und verschiedene Mediziner fordern Einschränkungen für Ungeimpfte.
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Kutschaty schießt gegen Wüst: Wahlkampf zur Landtagswahl in NRW gestartet

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat seine erste Regierungserklärung gehalten. Thomas Kutschaty (SPD) nahm die Rede auseinander - und eröffnete den Wahlkampf.
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Ist Wüst unbequemer als Laschet? SPD-Chef ist „froh, dass ...“

Thomas Kutschaty will Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen werden. Der SPD-Chef kritisiert Amtsinhaber Hendrik Wüst. Ein Interview.
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Hendrik Wüst ist neuer NRW-Ministerpräsident - Das hat er jetzt vor

Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Ministerpräsidenten. Hendrik Wüst löst Armin Laschet ab. Das Ergebnis der Wahl im Landtag war knapp.
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Laschet zieht Nachfolger in NRW schon jetzt runter - Alarmierende Umfrage-Werte für CDU

Nach der Wahl-Pleite von Armin Laschet stürzt die CDU auch in NRW ab. Eine Umfrage sieht Hendrik Wüst klar abgeschlagen. Die SPD ist im Aufwind.
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Spielt Laschet den letzten Trumpf: Nach Rücktrittsankündigung geht es um Nachfolge

Er ist der große Verlierer der Bundestagswahl. Jetzt will Armin Laschet (CDU) seinen Rücktritt moderieren und seine Nachfolge selber regeln. Es gibt Kandidaten.
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Hendrik Wüst

Hendrik Wüst wurde am 19. Juli 1975 in Rhede geboren. Der Jurist aus dem westlichen Münsterland ist katholisch und wuchs mit seinen Eltern sowie seinen beiden Schwestern in Rhede auf. Dort lebt er mit seiner Familie noch heute. Zu seinen Hobbys zählen seinen Angaben zufolge Sport, die Jagd, Krimis und gutes Essen.

Hendrik Wüst: Auch seine Ehefrau Katharina ist Juristin

Wie Hendrik Wüst selbst, ist auch seine Ehefrau Katharina Wüst (geborene Starting) Juristin und kommt ebenfalls aus Rhede. Das Ehepaar gab sich im September 2019 in der Kapelle Sankt Sebastian in Raesfeld das Ja-Wort. Im März 2021 sind sie zum ersten Mal Eltern geworden. Die Tochter heißt Philippa.

Hendrik Wüst: Abgeordneter im Landtag von Nordrhein-Westfalen

Mit 58,3 Prozent der gültigen Erststimmen im Kreis Borken I wurde Hendrik Würst bei der NRW-Landtagswahl 2005 zum ersten Mal in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt. Seitdem ist er ohne Unterbrechung Landtagsabgeordneter. Zu diesem Zeitpunkt war Hendrik Wüst der jüngste Abgeordnete der CDU-Fraktion. In der Zeit von 2006 bis 2010 war er Generalsekretär der CDU in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Rücktritt von Hans-Joachim Reck hatte er das Amt zunächst kommissarisch übernommen, ehe er im September 2016 in Münster mit 89,4 Prozent der Stimmen offiziell im Amt bestätigt wurde.

Seine politische Karriere erhielt im Dezember 2009 einen ersten Knick. Hendrik Wüst wurde vorgeworfen, dass er vom Land NRW seit April 2006 unzulässigerweise Zuschüsse zu seiner privaten Krankenversicherung und auch zur Pflegeversicherung erhalten habe. In einem Schreiben hatte der CDU-Politiker dazu erklärt, dass er sich als „Privatversicherer schlicht nicht angesprochen fühlt“. Wie sich herausstellte, habe es sich bei Hendrik Wüst nicht um einen Einzelfall gehandelt. Seit 1994 gab es 20 solcher Fälle. Hendrik Wüst zahlte daraufhin 6.100 Euro zurück.

Hendrik Wüst: Sponsoren-Affäre unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers

Am 22. Januar 2010 erklärte Hendrik Wüst seinen Rücktritt als Generalsekretär der NRW-CDU. Es war die Konsequenz aus der Affäre um Schreiben seiner Partei. Darin wurden den unterschiedlichen Sponsoren Gesprächstermine mit dem damaligen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers angeboten – gegen Bezahlung. Dafür hat Hendrik Wüst dann die politische Verantwortung übernommen.

Hendrik Wüst: Verkehrsminister in der Landesregierung von Armin Laschet

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet berief Hendrik Wüst am 20. Juni 2017 als Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit gehörte er dem Kabinett der 17. Wahlperiode in NRW an.

Hendrik Wüst: Designierte Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen

Weil Armin Laschet im Zuge seine Kanzlerkandidatur mitgeteilt hatte, auf jeden Fall und „ohne Rückfahrkarte“ nach Berlin gehen zu wollen, brauchte er in NRW einen Nachfolger sowohl als Ministerpräsident als auch als Chef der CDU in NRW. Dafür schlug Armin Laschet am 5. Oktober 2021 Hendrik Wüst vor. Am 23. Oktober wurde er offiziell zum Vorsitzenden der CDU wie auch zum Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2022 gewählt. Seit dem 27. Oktober 2021 ist er der zwölfte Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.