Ungewöhnlicher Einsatz bei Hamm-Uentrop

Verletzter Schwan sorgt für Vollsperrung der A2: Polizisten fangen ihn ein

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[Update, 15.47 Uhr] Ein Schwan hat für eine Vollsperrung der A2 kurz vor der Ausfahrt Hamm-Uentrop gesorgt! Vier Kollegen der Autobahn-Polizei schnappten sich das verletzte Tier. Einsatzkräfte der Feuerwehr bringen es nun in eine Auffangstation nach Bad Sassendorf.

  • Ein verletzter Schwan hat für eine Vollsperrung der A2 bei Hamm-Uentrop gesorgt.
  • Die Polizei fing den Schwan ein und übergab ihn der Feuerwehr.
  • Die Sperrung der A2 Richtung Hannover dauerte eine Viertelstunde.

Hamm/Lippetal - Einen solchen Einsatz hat die Autobahnpolizei auch nicht alle Tage. Ihr wurde am Samstag um 13.38 Uhr ein Schwan gemeldet, der auf der A2 bei Hamm-Uentrop in Fahrtrichtung Hannover lief. Das Tier sei offenbar verletzt, hieß es.

Vier Polizisten in zwei Streifenwagen machten sich auf den Weg. Kurz vor Hamm-Uemtrop - bei Kilometer 387 - fanden sie den Schwan. Damit die Polizisten das Tier einfangen konnten, ohne sich selbst zu gefährden, wurde die A2 um 13.58 Uhr bei Hamm-Rhynern in Richtung Hannover gesperrt.

A2-Sperrung: Polizei fängt Schwan ein

Nach Angaben der Leitstelle der für diesen Abschnitt der A2 zuständigen Polizei Dortmund dauerte die Suche nach dem Schwan nicht lange. Sie schnappten den Vogel, stiegen mit ihm in den Streifenwagen und nahmen die Ausfahrt Hamm-Uentrop. In Lippetal übergaben sie den Schwan an die Feuerwehr. Die Autobahn wurde um 14.12 Uhr wieder freigegeben.

Einsatzkräfte der Feuerwehr setzten den verletzten Schwan dann in einen Transportkorb für Tiere und bringen ihn nun in eine Auffangstation für Vögel in Bad Sassendorf, wie es auf Nachfrage seitens der Leitstelle der Feuerwehr Hamm hieß. Die Einsatzkräfte seien noch unterwegs, hieß es. Wie kritisch der Zustand des Schwans ist, sei deshalb noch nicht endgültig geklärt. 

Wie wurde der Schwan auf der A2 verletzt?

Wie sich der Schwan verletzt hat, ist unklar. Der Polizei Dortmund lag keine Meldung von einem Unfall auf der A2 vor. Da auf der Autobahn nach Aussage einer Beobachterin jedoch Federn und eine Blutlache zu sehen waren, ist diese Option wohl wahrscheinlich.

Es war nicht der einzige ungewöhnliche Rettungseinsatz am Samstag (28. Dezember): In Gummersbach verkeilte sich ein Pferd. Die Feuerwehr rückte an.

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