Alkohol im Spiel?

Horror-Unfall: Audi-Fahrer kracht in Netto-Filiale und schwebt in Lebensgefahr

Die Insassen mussten von der Feuerwehr aus dem Audi geschnitten werden.
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Die Insassen mussten von der Feuerwehr aus dem Audi geschnitten werden.

Horror-Unfall am Ostersonntag am Netto in Hamm-Heessen: Zwei Männer wurden dabei schwer verletzt, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr.

Hamm - Bei einem Verkehrsunfall an der Netto-Filiale in Hamm-Heessen am frühen Ostersonntag sind zwei Männer schwer verletzt worden, einer davon lebensgefährlich

Gegen 1.10 Uhr waren die beiden Männer aus Hamm auf der Heessener Straße unterwegs. Der 30-jährige Fahrer fuhr laut Angaben der Polizei geradeaus über einen Kreisverkehr - dann prallte er mit seinem Audi A4 gegen die Fassade des Netto-Marktes. 

Der Fahrer schwebt in Lebensgefahr - sein Beifahrer wurde schwer verletzt.

Dabei zog der Fahrer sich lebensgefährliche, sein 24-jähriger Beifahrer schwere Verletzungen zu. "Beide Insassen waren bei unserem Eintreffen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt", sagte Einsatzleiter Stefan Deuse vom Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Hamm. "Daher mussten wir eine technische Rettung durchführen und das Fahrzeugdach entfernen, um beide Insassen zu befreien", ergänzte Deuse. 

Der Audi schmetterte eine Stütze des Gebäudes aus der Verankerung.

Fahrer und Beifahrer des Audis wurden vor Ort notärztlich versorgt und in Hammer Krankenhäuser gebracht. "Das Haus ist nicht einsturzgefährdet", sagte Deuse.

Laut Angaben der Feuerwehr besteht keine Einsturzgefahr.

"Am betroffenen Gebäude entstand erheblicher Schaden", erklärte die Polizei nach dem Unfall bei Netto. Er wird auf über 50.000 Euro geschätzt. Auch zur Ursache des Unfalls hat die Polizei bereits konkrete Anhaltspunkte: "Da der Verdacht einer Alkoholisierung des Fahrers bestand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen."

Ein Strafverfahren wurde eingeleitet; der Audi wurde sichergestellt. Zudem wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Hamm, die Freiwillige Feuerwehr Hamm-Heessen, mehrere Rettungswagen und Notärzte der Stadt Hamm.

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