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Mann stirbt bei Wohnungsbrand in NRW - Polizei ermittelt

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Von: Andreas Eickhoff

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Bei einem Wohnungsbrand in NRW ist am Donnerstagmorgen ein Mann ums Leben gekommen. Obwohl die Einsatzkräfte schnell da waren, konnten sie ihm nicht mehr helfen.

[Update] Halle (NRW) - Jede Rettung zu spät kam am Donnerstagmorgen (7. April) gegen 2.45 Uhr für den 52-jährigen Bewohner einer Wohnung in einem Sechs-Familien-Haus in der Graebestraße. Bewohner des Dachgeschosses hatten den piependen Rauchmelder bemerkt und die Feuerwehr gerufen.

StadtHalle (Westfalen)
LandkreisGütersloh
Einwohner21.448

Mann stirbt bei Wohnungsbrand in Halle (NRW) - Polizei ermittelt

Sie hatten beim Verlassen des Hauses noch vehement gegen die Tür der brennenden Wohnung geklopft, eine Reaktion gab es nicht. Weil die Mannschaft der Brandwache vom Einsatz an der Brandheide auf der Rückfahrt war, waren die ersten Retter binnen weniger Sekunden an der Einsatzstelle.

„Als die ersten Kräfte hier eingetroffen sind, ist sofort der Angriffstrupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vorgedrungen“, berichtete Christian Herden als Einsatzleiter.

Halle (NRW): Mann stirbt Wohnungsbrand - Polizei ermittelt
Bei einem Wohnungsbrand in Halle (NRW) ist ein Mann gestorben. © Andreas Eickhoff

Die Tür musste gewaltsam geöffnet werden, die beiden Feuerwehrleute suchten nach dem Bewohner und fanden ihn schließlich regungslos in der Küche.

Toter bei Wohnungsbrand in NRW: Retter können Mann nicht wiederbeleben

Der Mann wurde sofort ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben, während ein zweiter Trupp die anderen Bewohner aus ihren Wohnungen führte. Sie mussten nach Angaben Herdens nicht besonders geschützt werden, weil das Treppenhaus lediglich minimal verraucht war und der warme Qualm zunächst nach oben stieg.

Halle (NRW): Mann stirbt Wohnungsbrand - Polizei ermittelt
Rettungskräfte versuchten noch, den Mann wiederzubeleben - vergeblich. © Andreas Eickhoff

Der herbeigeeilte Notarzt und die Besatzung des Rettungswagens konnten den Mann nicht wiederbeleben. Der Brand, der im Wohnzimmer offenbar im Bereich einer „Büroecke“ ausgebrochen war, konnte von den Feuerwehrleuten schnell gelöscht werden.

Schwarzer Ruß an Wänden und Decke sowie durch Hitze verfärbte Fensterprofile waren nach den Löscharbeiten stumme Zeugen des verheerenden Brandes. Besonders die Wohnung musste nach dem Brand kräftig belüftet werden, daher waren alle Fenster geöffnet.

Die übrigen zehn Bewohner konnten jeweils nach Beendigung der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Nach rund zwei Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte wieder einrücken.

Beamte der Kriminalpolizei nahmen noch während der Löscharbeiten ihre Ermittlungen auf, die betroffene Wohnung wurde für weitere Ermittlungen beschlagnahmt.

Tragisch endete auch ein Großbrand in Oberhausen: Ein Mann sprang aus Panik aus dem Fenster und starb. Weil ein Kinderkarussell anfing zu brennen, stand in Mülheim an der Ruhr eine Lagerhalle in Flammen.

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