Ins Krankenhaus eingeliefert

Bei Polizeikontrolle: Mann droht mit Terroranschlag und zieht dann völlig blank

Ein Mann in Hagen wurde in Polizeigewahrsam genommen - doch damit nicht genug.
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Ein Mann in Hagen wurde in Polizeigewahrsam genommen - doch damit nicht genug.

Ein Mann stört mehrfach eine Polizeikontrolle und wird daraufhin in Gewahrsam genommen. Für das, was er anschließend tut, wird er in ein örtliches Krankenhaus eingewiesen.

Hagen (NRW) - Erst pöbelte er gegenüber den Beamten, dann griff er zu härteren Mitteln. Eine allgemeine Verkehrskontrolle in Hagen endete für einen 50-jährigen Mann zunächst in Gewahrsam der Polizei. Anschließend wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Zudem musste der Mann seine Autoschlüssel abgeben. Doch was war passiert?

StadtHagen
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche160,4 km²
Bevölkerung189.044 (2016)

In der Nacht zum Dienstag hatten Polizeibeamte in der Hagener Innenstadt in der Eckeseyer Straße eine Kontrollstelle zur allgemeinen Verkehrsüberwachung eingerichtet. Der 50-jährige Mann sah dies offenbar als willkommene Einladung zur Provokation. Wie die Polizei berichtet, fuhr der Hagener zunächst mit geöffneten Fenstern und lauter Karnevalsmusik an den Beamten vorbei.

Hagen (NRW): Mann droht mit Terroranschlag und masturbiert vor Polizisten 

Als der Fahrer rund 30 Minuten später auf gleicher Weise an die Kontrollstelle zurückkehrte, wurde er umgehend angehalten. Dann eskalierte die Situation, wie aus der Polizeimeldung hervorgeht. Der uneinsichtige und aggressive Mann aus Hagen beschimpfte die Polizisten als „rechts“. Er kam zunächst mit einem Verwarngeld wegen Lärmbelästigung davon.

Der Fahrer aus Hagen sah dies jedoch als Anlass, die Beamten weiter bei der Arbeit zu stören. Zwei weitere Male fuhr der 50-Jährige auf provokante Weise an der Polizei vorbei. Beim Anhalten seines Fahrzeugs erhielt er zunächst einen Platzverweis. Um diesen durchzusetzen, nahmen die Beamten den nicht Belehrbaren wenige Minuten später in Gewahrsam.

Hagen (NRW): Mann hustet in Corona-Pandemie Polizisten bewusst an und mastubiert dann

Im Streifenwagen hustete der Hagener die Polizisten bewusst an. Zudem beteuerte er, man müsse einen Anschlag auf die Polizei verüben, bei dem mindestens 20 Polizisten getötet werden würden. Doch damit nicht genug: Der Festgenommene zog sich die Hose herunter und masturbierte in Richtung der Polizisten.

Bei einer anschließenden ärztlichen Untersuchung wurde bei dem Täter eine internistische Grunderkrankung festgestellt. Eben jene kann psychische Störungen hervorrufen. Der Arzt veranlasste daraufhin eine Einlieferung in das Hagener Krankenhaus. Wie die Polizei Hagen mitteilte, wurde ein Strafverfahren wegen mehrerer Delikte eingeleitet.

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