Dichter Rauch

Explosionen in Hagen: Großbrand in Lagerhalle - Entwarnung für Bevölkerung

In Hagen ist es zu Explosionen in einer Lagerhalle gekommen - Flammen steigen meterweit in den Himmel, dichter schwarzer Rauch steht über dem Betrieb an der Sedanstraße.
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In Hagen ist es zu Explosionen in einer Lagerhalle gekommen - Flammen steigen meterweit in den Himmel, dichter schwarzer Rauch steht über dem Betrieb an der Sedanstraße.

Explosionen und Feuer in einer Lagerhalle in Hagen (NRW): Am Mittwochmorgen stieg dichter, schwarzer Rauch meterhoch in den Himmel. Die Bevölkerung wurde über die Nina-App gewarnt.

Update von 14.11 Uhr: Entwarnung am Mittag nach dem Großbrand an der Sedanstraße in Hagen. Die Warnung vor Rauchgasen, die für die Bevölkerung der Stadt galt, ist aufgehoben worden.

StadtHagen
Fläche160,4 km²
Bevölkerung188.814 (2019)

Update von 12.38 Uhr: Der Großbrand in Hagen hat für eine gewaltige Rauchwolke gesorgt. Diese war einem Polizeisprecher zufolge sogar noch im 20 Kilometer entfernten Lüdenscheid zu sehen.

Die Warnung der Feuerwehr vor Geruchsbelästigung gilt weiterhin. Menschen im Umkreis sind aufgefordert, sich nicht im Freien aufzuhalten und Türen und Fenster geschlossen zu halten. Gesundheitsgefahren könnten nicht ausgeschlossen werden, auch weil in der Halle Lösungs- und Reinigungsmittel verbrannt waren. Es befänden sich Rußpartikel in der Rauchwolke, die sich im Stadtgebiet Hagen verteilen könnte, hieß es am Vormittag.

Die Feuerwehr ist in Hagen in Einsatz - an der Sedanstraße brennt es in einem Betrieb.

Hagen (NRW): Lagerhalle steht komplett in Flammen

250 Menschen wurden aus umliegenden Gebäuden in Sicherheit gebracht, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Größere Verletzungen habe es durch das Feuer in Hagen nicht gegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ein Mitarbeiter sei nach seinem vergeblichen Versuch, die Flammen zu löschen, vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Er sei allenfalls leicht verletzt.

Nach Angaben des Feuerwehrsprechers hatte die Lagerhalle in Hagen komplett gebrannt. Auch im Hof gelagerte Kunststoffcontainer seien in Flammen aufgegangen. Zudem habe das Feuer auch das Bürogebäude der Firma beschädigt.

Hagen (NRW): Luftmessungen noch nicht abgeschlossen

Am späteren Vormittag seien die Flammen zunehmend unter Kontrolle gewesen, so der Sprecher weiter. Statt schwarzem Qualm steige über dem Unglücksort in Hagen inzwischen im wesentlichen nur noch Wasserdampf auf. Bis alle Glutnester gelöscht seien, werde es aber noch bis zum Nachmittag dauern. Die Brandursache war zunächst ebenso unklar wie eine Schadenssumme.

Auf dem Firmengelände werden nach Auskunft der Polizei unter anderem Fässer und Kunststoffcontainer hergestellt. Auch Lösungs- und Reinigungsmittel seien dort gelagert. Luftmessungen der Feuerwehr zu möglichen Gefahrstoffen sind noch nicht abschlossen.

Hagen (NRW): Großbrand bei Firma - Warnung über Nina-App

[Update, 10.30 Uhr] Hagen - In einem Betrieb an der Sedanstraße in Hagen (NRW) hat es am Mittwochmorgen, 13. Oktober, Explosionen in einer Lagerhalle gegeben. Ein Gebäude des Betriebs Fass-Braun brennt seit etwa 7.45 Uhr. Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen. Unklar ist bislang, ob durch die Explosionen und das Feuer Menschen verletzt worden sind.

Wie der WDR berichtet, sind Firmen im Umfeld bereits evakuiert worden, da das Feuer überzugreifen droht. Die Löscharbeiten in Hagen-Eckesey gestalten sich demnach schwierig, da sich die Feuerwehrleute wegen Explosionen immer wieder von den Brandherden zurückziehen müssten.

Hagen (NRW): Brand bei Fass-Braun an der Sedanstraße - Warnung der Bevölkerung

Die Bevölkerung ist von der Warn-App Nina vor Rauchgasen gewarnt worden. Im Bereich Hagen-Eckesey kommt demnach zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. „Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden“, heißt es in der Warnung.

Anwohner sollen sich deshalb im betroffenen Bereich in Hagen sofort in geschlossene Räume begeben, vorsorglich Fenster und Türen schließen und Klima- und Lüftungsanlagen abschalten. Bei Bedarf sollen Anwohner auch ihre Nachbarn über die mögliche Gefahr informieren.

Der Warn-Radius, den die Nina-App anzeigt, schließt ganz Hagen ein - inklusive Hohenlimburg und Dahl. Im Süd-Westen reicht er sogar fast bis nach Ennepetal. Auch für den Märkischen Kreis ist über die Warn-App eine Meldung herausgegeben worden - vor Geruchsbelästigungen.

Hagen (NRW): Brand an der Sedanstraße - Polizei sperrt Straßen im Umfeld

Auch Autofahrer werden gebeten, das betroffene Gebiet in Hagen rund um die Sedanstraße zu meiden. Wie die Polizei Hagen auf Twitter mitteilte sind nach dem Brand an der Sedanstraße auch Straßen gesperrt - die Bahnhofshinterfahrung und die Grüntaler Straße. „Umfahren Sie den Bereich möglichst weiträumig“, lautet die Bitte der Beamten.

Der Betrieb für Industrieverpackungen, bei dem das Feuer in Hagen ausbrach, stellt Kanister, Fässer sowie Kunststoff- und Stahlcontainer her. Nach Auskunft der Polizei würden dort auch Lösungsmittel gelagert oder produziert, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Wie die Westfalenpost berichtet, sind Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Hagen und der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort.

Es ist der dritte große Brand in Hagener Industriebetrieben innerhalb kurzer Zeit. Erst Ende September hatte in Hagen-Eilpe eine Stahlfabrik in Flammen gestanden - die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mitte September war eine Halle eine metallverarbeitenden Betriebs in Hagen vollständig abgebrannt - wie im aktuellen Fall auch im Stadtteil Eckesey.

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