Hagen

Todesursache bekannt: Mann klettert auf Denkmal und stirbt

In Bielefeld steht ein 59-jähriger unter Mordverdacht. Er soll eine Nachbarin (34) erwürgt haben (Symbolbild).
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In Hagen ist ein Mann gestorben, nachdem er auf ein Denkmal geklettert war und mit der Skulptur zusammen umkippte. (Symbolbild)

Ein Mann ist in Hagen nach einer Sachbeschädigung an einem Denkmal gestorben. Er kletterte auf die Skulptur, die dann umkippte. Nun hat ist die Todesursache bekannt.

Update vom 23. Juni, 16.58 Uhr: Ein 52-jähriger Mann war in Hagen gestorben, nachdem ein Denkmal im Kreuzungsbereich der Heinitzstraße und der Eduard-Müller-Straße umgestürzt war. Die ungewöhnlichen Umstände ließen viele Fragen offen. Nun ist die Todesursache bekannt.

Eine Obduktion am Mittwoch hatte ergeben, dass der Mann an inneren Verletzungen gestorben war. Das gab die Hagener Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft bekannt. Inwieweit das Unglück im direkten Zusammenhang mit dem umgestürzten Denkmal steht, ist noch offen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden fortgesetzt.

Hagen: Todesursache bekannt - Mann klettert auf Denkmal und stirbt

[Erstmeldung] Hagen - Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am späten Donnerstagabend in der Innenstadt von Hagen. Demnach habe sich ein Mann an einem Denkmal - eine Skulptur der Person Hermann Bettermann - im Kreuzungsbereich der Heinitzstraße und der Eduard-Müller-Straße aufgehalten.

StadtHagen
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner188.814 (2019)

Alkoholisiert sei der 52-Jährige auf den Sockel gestiegen und habe sich an der Skulptur festgehalten. Laut Polizei löste sich plötzlich diese Statue aus der Verankerung und kippte um. Dabei sei der Mann aus Hagen ebenfalls vom dem Podest gefallen.

Hagen: Mann klettert auf Denkmal und stirbt - ungewöhnlicher Todesumstand

Er hatte laut Polizei keine äußerlich sichtbaren Verletzungen, als er vom Rettungsdienst reanimiert werden musste. Er sei im Laufe der Behandlung verstorben. Einen Zusammenhang zwischen dem Umfallen der Skulptur und dem Tod des 52-Jährigen gebe es nach derzeitigen Erkenntnissen nicht.

„Es gibt nach aktuellem Ermittlungsstand keine Hinweise auf mögliche Fremdeinwirkungen. Todesursächlich könnte eine internistische Erkrankung gewesen sein“, teilte die Polizei weiter mit. Das Kriminalkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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